FBI-Chef: Sturm aufs Kapitol war Terrorismus

  • Der Sturm auf das Kapitol war laut FBI-Direktor Chris Wray „inländischer Terrorismus“.
  • Trumps Anhänger waren am 6. Januar gewaltsam in das Gebäude eingedrungen.
  • Warnungen, die einen Tag vorher aus Virginia an die Kapitolpolizei gesendet wurden, seien lediglich per E-Mail versandt worden.
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Washington. Der FBI-Direktor Chris Wray hat den Sturm von Anhängern Donald Trumps aufs Kapitol am 6. Januar als „inländischen Terrorismus“ bezeichnet. Er sagte am Dienstag vor dem Justizausschuss des US-Senats aus und verteidigte den Umgang der Bundespolizeibehörde mit Information, die auf mögliche Gewalt an dem Tag hindeuteten. Das FBI habe einen Bericht mit „rohen und unverifizierten Informationen“ erhalten und sofort an andere Behörden weitergeleitet.

Eine Außenstelle des FBI in Virginia hatte in einem Bericht vom 5. Januar wegen Posts im Internet gewarnt, die auf einen „Krieg“ in Washington am nächsten Tag hindeuteten. Der ehemalige Chef der Kapitolspolizei hat gesagt, die Information sei nur per E-Mail verschickt worden. Wray sagte, er habe den Bericht erst nach den Krawallen gesehen, aber das Dokument sei ordnungsgemäß übermittelt worden.

RND/AP

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