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  • Fall Nawalny: Merkel besuchte russischen Oppositionspolitiker am Krankenbett

Merkel besuchte Nawalny am Krankenbett

  • Krankenbesuch mit Symbolwirkung: Bundeskanzlerin Merkel besuchte Alexej Nawalny in der Charité.
  • Der russische Oppositionspolitiker wurde dort nach einem Giftanschlag einen Monat lang behandelt.
  • Der Besuch könnte als Botschaft in Richtung Russland verstanden werden, dass Deutschland auf der Aufklärung der Vergiftung besteht.
Sophie Schade
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Berlin. Wird dieser Krankenbesuch zum Politikum? Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny an seinem Krankenbett in der Berliner Charité besucht. Nawalny wurde dort über einen Monat lang behandelt, nachdem er mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet wurde. Der “Spiegel” berichtete am Sonntagabend von dem Treffen. Nawalny bestätigte die Begegnung am Montag über Twitter.

“Es gab ein Treffen, aber man muss es nicht ‘geheim’ nennen. (Es war) eher ein privates Treffen und (ein) Gespräch mit der Familie. Ich bin Bundeskanzlerin Merkel sehr dankbar, dass sie mich im Krankenhaus besucht hat”, schreibt Nawalny in dem sozialen Netzwerk über die Berichterstattung und den Besuch von Merkel. Das Treffen wird vom “Spiegel” dennoch als Zeichen der Solidarität mit dem russischen Oppositionspolitiker und ein Wink in Richtung Russland verstanden, dass die Bundesregierung dem Fall weiter nachgehen wird, bis die Hintergründe der Vergiftung aufgeklärt sind.

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“Dankbar, dass sie mich im Krankenhaus besucht hat”

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Bislang sind die genauen Umstände des Giftanschlags nicht geklärt. Nawalny war auf einem Flug nach Moskau im Rahmen seiner Reise zusammengebrochen. Der Jet musste in der Stadt Omsk notlanden. Kurz nach den ersten Berichten über diesen Vorfall hatte Merkel sich persönlich dafür eingesetzt, dass der Oppositionspolitiker in Deutschland behandelt werden kann. Nawalny selbst weiß die Geste zu schätzen: “Ich bin Bundeskanzlerin Merkel sehr dankbar, dass sie mich im Krankenhaus besucht hat.”

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