• Startseite
  • Politik
  • Facebook übersetzt Namen von Xi Jinping mit „Herr Drecksloch“

Facebook übersetzt Namen von Xi Jinping mit „Herr Drecksloch“

  • Peinlicher Fehler: Als der chinesische Staatschef Xi Jinping zum Staatsbesuch nach Myanmar reiste, war auf örtlichen Facebook-Seiten dessen Name falsch übersetzt worden.
  • Und das wenig schmeichelhaft.
  • Nun entschuldigte sich der Konzern – und gab eine Erklärung ab, wie das passieren konnte.
Anzeige
Anzeige

Peking. Facebook ist eine technische Panne bei der Übersetzung des Namens von Chinas Staatschef Xi Jinping (66) unterlaufen. Auf myanmarischen Facebook-Seiten war dessen Name bei einem Staatsbesuch am Samstag falsch aus dem Birmanischen ins Englische übersetzt worden – und zwar als „Herr Drecksloch“.

Xi war einen Tag zuvor zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Myanmar gereist. Er traf sich mit Staatsberaterin Aung San Suu Kyi (74), um die bilateralen Beziehungen mit dem südostasiatischen Land zu verbessern.

Dies hätte nicht passieren dürfen.

Facebook in einer Stellungnahme
Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Es handele sich um einen „technischen Fehler“, erklärte Facebook den Fauxpas in einer Stellungnahme. „Dies hätte nicht passieren dürfen, und wir unternehmen Schritte, um sicherzustellen, dass das nicht wieder vorkommt.“

Angeblich sei Xis Name nicht in der Facebook-Datenbank für birmanische Übersetzungen enthalten gewesen. Dadurch würde das Übersetzungssystem Wörter automatisch durch solche ersetzen, die ähnliche Silben enthielten. Auf der Plattform waren dadurch Sätze zu lesen wie „Herr Drecksloch, Präsident von China, kommt um 16 Uhr an“ oder „Der Präsident von China, Herr Drecksloch, hat sich ins Gästebuch des Abgeordnetenhauses eingetragen“.

RND/dms/spoton

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen