Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Extinction-Rebellion-Aktivisten färben Teile der Spree und Ruhr grün ein

Extinction-Rebellion-Aktivisten haben Teile des Wassers in der Spree im Berliner Regierungsviertel bei der Aktion "Kohle vergiftet" mit dem Farbstoff Uranin giftgrün gefärbt, um auf die weitreichenden Schäden der Kohleförderung für Mensch und Umwelt aufmerksam zu machen.

Berlin, Düren.Aktivisten der Klimaschutzbewegung Extinction Rebellion haben am Donnerstag Abschnitte von Spree und Ruhr mit einer giftgrün aussehenden Flüssigkeit eingefärbt. Mit der Farbaktion unter dem Motto “Kohle vergiftet” wolle man gegen die Wasserverschmutzung demonstrieren, die durch den Kohleabbau verursacht werde, teilten die Aktivisten auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Extinction Rebellion: In der Krise bemüht

Die Corona-Krise hat die Umweltorganisation schwer getroffen. Nun will sich das Bündnis wieder Gehör verschaffen.

Eingefärbt wurden Teile der Spree in der Lausitz (Brandenburg) unweit des Kraftwerks Schwarze Pumpe und im Berliner Regierungsviertel. Die Ruhr färbten die Aktivisten beim nordrhein-westfälischen Düren ein.

Die Flüsse stünden beispielhaft für eine Vielzahl an Gewässern, die durch die Kohlegewinnung verseucht wurden und werden, hieß es: “Die Ökosysteme der Gewässer werden durch den Kohleabbau vergiftet und zerstört. Das machen wir sichtbar.”

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Polizei und Feuerwehr rückten aus

In Berlin rückten Polizei, Wasserschutzpolizei und Feuerwehr an der Marshallbrücke in Berlin-Mitte an, um Wasserproben zu entnehmen.

Laut Extinction Rebellion handelt es sich um Uranin, einen toxikologisch unbedenklichen Farbstoff, der von Wasser- und Abwasserbehörden zur Gewässermarkierung eingesetzt wird.

Für die kommenden Tage hat die Klimaschutzbewegung weitere Aktionen in ganz Deutschland angekündigt. Unter dem Motto #WeiterSoWarGestern sei vom 12. bis 21. Juni eine "dezentrale und digitale Aktionswelle gegen klimafeindliche Wirtschaftspolitik" geplant, hieß es.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die zahlreichen Aktionen zivilen Ungehorsams würden sich an Bundesregierung, Ministerien, Lobbybüros und Unternehmen richten, die aus Sicht der Aktivisten “den Klimaschutz blockieren”.

RND/epd

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.