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Extinction Rebellion kündigt neue Aktionen an - wer nun betroffen ist

  • Gerade erst legten die Klimaprotestler von “Extinction Rebellion” teilweise den Berliner Straßenverkehr lahm.
  • Nun kündigen sie die nächsten Aktionen an - diesmal können sich Energiekonzerne und Banken auf Einschränkungen gefasst machen.
  • Die Klimaschützer wollen sich an Gebäude kleben und ihren Tod simulieren.
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Berlin. Nach der Protestwoche mit Straßenblockaden in Berlin wollen Klimaschützer von Extinction Rebellion ihre Aktionen fortsetzen. "Wir sind gekommen, um zu bleiben", kündigte Clara Thompson am Dienstag in Berlin an. Die Aktivisten wollen sich demnach an Gebäude von Energiekonzernen kleben und in Banken so genannte Die-ins veranstalten, bei denen die Teilnehmer ihren Tod simulieren.

Auch am Dienstag seien Aktionen in der Stadt geplant, kündigte ein Sprecher an. Die Demonstranten seien gestärkt aus den Aktionen in den vergangenen Woche in ihre 100 Ortsgruppen zurückgekehrt. Auch dort werde der Protest nun fortgesetzt.

Blockaden in Berlin

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In Berlin haben sich laut der Gruppe in der vergangenen Woche rund 6000 Menschen zwischen 12 und 70 Jahren an Straßenblockaden und anderen Aktionen beteiligt. "Gleichzeitig schwebt ein dunkler Schatten über unseren Protesten, denn sie haben nichts bewirkt", räumte Lu Yen Roloff ein. "Für viele ist dieser Protest die letzte Hoffnung. Die Nichtreaktion der Politik ist ein Schlag ins Gesicht für Millionen von Menschen in Deutschland", so die Aktivistin mit Blick auch auf andere Protestbewegungen wie etwa Fridays for Future.

RND/dpa