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Nach ukrainischen Angaben

Mindestens zehn Flugzeuge bei Explosion auf Krim zerstört

Dieses Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt Flugzeuge auf dem Luftwaffenstützpunkt Saki vor der Explosion.

Dieses Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt Flugzeuge auf dem Luftwaffenstützpunkt Saki vor der Explosion.

Kiew. Bei den Explosionen auf einem Luftwaffenstützpunkt auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind nach ukrainischen Angaben mindestens zehn Flugzeuge zerstört worden. „Nach der Explosion, die wir gesehen haben, ist klar, dass das Kontingent der Luftwaffe getroffen wurde“, sagte der Sprecher des ukrainischen Luftwaffenstabs, Juri Ihnat, am Mittwoch im Fernsehen. Laut Ihnat sind dort Kampfflugzeuge der Typen Suchoi Su-30M und Su-24 sowie Transportflugzeuge vom Typ Iljuschin Il-76 stationiert.

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Der Militärstützpunkt Saki auf der Krim, die Russland 2014 annektiert hatte, wurde am Dienstag von Explosionen schwer erschüttert. Videos zeigen, dass es an mindestens zwei unterschiedlichen Stellen zu Detonationen kam. Offiziellen Angaben aus Moskau zufolge ist ein Verstoß gegen die Brandschutzregeln für den Vorfall verantwortlich.

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Explosionen auf der Krim: Wer steckt dahinter?

Viele Beobachter gehen hingegen von einem ukrainischen Angriff aus. Die Führung in Kiew hat nicht die Verantwortung für die Explosionen übernommen. Der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak schrieb allerdings auf Twitter: „Das ist nur der Anfang.“

Explosionen auf von Russland annektierter Halbinsel Krim

Die genaue Ursache ist bisher jedoch noch unklar. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti sei Munition detoniert.

Den Militärexperten des US-amerikanischen Institute for the Study of the War zufolge will die russische Führung einen ukrainischen Angriff aus Imagegründen nicht eingestehen. Dann würde Moskau einräumen müssen, dass seine Luftabwehr versagt habe, teilte das Institut in seiner Analyse mit.

RND/dpa

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