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Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen rät SPD zur Wahl von Scholz: “Guter Mann”

  • Olaf Scholz erhält Unterstützung von ungewohnter Seite für seine Kandidatur zum SPD-Vorsitz.
  • Ausgerechnet Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wirbt auf Twitter bei den Genossen für die Wahl des Finanzministers.
  • Sozialdemokraten wittern ein Fake - und manche vermuten, dieser Unterstützer hängt Scholz wie ein Klotz am Bein.
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Berlin. Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat öffentlich für die Wahl von Olaf Scholz zum neuen SPD-Chef geworben - und dafür Spott in den sozialen Medien geernet. "Liebe Genossen, ich empfehle Euch für die Wahl zu Eurem SPD-Vorsitzenden den Bundesfinanzminister Olaf Scholz", schrieb CDU-Mitglied Maaßen am Dienstagabend auf Twitter.

Den habe er im Visa-Untersuchungsausschuss des Bundestages kennengelernt. "Ein guter Mann für die SPD, wesentlich besser als Walter-Borjans! Olaf Scholz genießt mein Vertrauen!", versicherte Maaßen.

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Unter Sozialdemokraten löste der Kommentar Kopfschütteln aus. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe twitterte: "Ist das ein Fake? KEIN Sozi hat es verdient, von Ihnen empfohlen zu werden!! Da stehen wir drüber!"

Juso-Chef Kevin Kühnert schrieb: "Was für eine freche Anmaßung!"

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Andere Twitter-Nutzer zeigten sich erheitert. "Gut, dann wissen wir wenigstens, woran es lag, wenn Olaf Scholz die Wahl verliert", spottete einer, und ein anderer schrieb: "Ahem....Frage: Sagen Ihnen die Namen Saskia Esken und Klara Geywitz etwas? (Tipp: Es handelt sich nicht um Reinigungskräfte)."

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Der Linken-Politiker Beutin ist wahrscheinlich auf der richtigen Spur: RND-Korrespondent Andreas Niesmann ist jedenfalls überzeugt, dass Maaßen hier ein ironisches Spiel treibt. Und er weiß auch warum.

Bei der SPD sind die Parteimitglieder seit Dienstag aufgefordert, in einer Stichwahl über die neuen Vorsitzenden abzustimmen. Scholz stellt sich gemeinsam mit der Brandenburgerin Klara Geywitz zur Wahl, der ehemalige nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans tritt mit der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken an.

RND/dpa/cle

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