Ex-US-Präsident Carter wieder im Krankenhaus

  • Zu Thanksgiving erst war Ex-Präsident Jimmy Carter nach einer Kopfoperation aus dem Krankenhaus entlassen worden.
  • Er konnte das Fest und sein Zuhause gerade einmal drei Tage genießen.
  • Seit dem Wochenende ist der 95-Jährige erneut im Hospital
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Americus. Der frühere US-Präsident Jimmy Carter ist erneut im Krankenhaus. Er sei am Wochenende in das Phoebe Sumter Medical Center in Americus (US-Staat Georgia) gekommen und werde wegen einer Infektion der Harnwege behandelt, sagte die Sprecherin des Carter Centers, Deanna Congileo, am Montagnachmittag (Ortszeit). Carter "fühlt sich besser und freut sich darauf, nach Hause zurückzukehren", sagte Congileo.

Der 95-Jährige war in den vergangenen Monaten häufig im Krankenhaus. Nach einem Sturz im Frühling bekam er eine neue Hüfte. Im Oktober stürzte er erneut und musste 14 Mal am Kopf genäht werden. Wegen einer Beckenfraktur nach einem weiteren Sturz ebenfalls im Oktober war er erneut kurz im Krankenhaus.

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Der Demokrat Carter regierte von 1977 bis 1981 und ist der älteste noch lebende US-Ex-Präsident aller Zeiten. Trotz seines hohen Alters unterrichtet er immer noch regelmäßig in der Sonntagsschule der Maranatha-Baptistenkirche in seiner Heimatstadt Plains – das bislang letzte Mal Anfang November.

RND/AP