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EU-Behörde: Zahl der Asylanträge seit Corona-Krise stark gesunken

  • Deutlich weniger Menschen stellen Asylanträge in Europa.
  • Im Zuge der Corona-Maßnahmen ist die Anzahl drastisch zurückgegangen.
  • Viele Staaten haben vorübergehend ihre Grenzen geschlossen.
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Brüssel. Seit dem Beginn von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist die Zahl der Asylanträge in Europa drastisch zurückgegangen. Das Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen teilte am Donnerstag mit, im März seien in den 31 europäischen Staaten, für die es Daten erhebt, lediglich 34 737 Anträge eingegangen - ein Rückgang um 43 Prozent gegenüber dem Vormonat.

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Unmittelbar vor dem Ausbruch von Covid-19 in Europa habe die Zahl der Anträge auf Asyl gegenüber demselben Vorjahreszeitraum 2019 noch zugenommen, hieß es. Im Januar seien 65 300 Anträge eingegangen, im Februar 61 100. Zur Eindämmung der Pandemie haben viele EU-Staaten ihre Grenzen vorübergehend geschlossen, zudem setzte Griechenland Anfang März alle Asylanträge für einen Monat aus. Die meisten solcher Anträge stellen den Angaben zufolge weiterhin Menschen aus Syrien, Afghanistan, Kolumbien und Venezuela.

RND/AP

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