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EU-Kommission: Subventionen für grüne Wirtschaft sollen einfacher zu vergeben sein

Flaggen der Europäischen Union wehen im Wind vor dem Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel.

Brüssel.Umweltfreundliche Maßnahmen der Wirtschaft sollen nach dem Willen der EU-Kommission künftig einfacher vom Staat unterstützt werden können.

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Am Donnerstag schlug die Brüsseler Behörde vor, durch besser zugängliche Beihilfen CO2-neutrale Technologien rentabel zu machen. Die derzeitige Überarbeitung des Wettbewerbsrechts habe einen noch nie da gewesenem Umfang und Ehrgeiz, so die Kommission in ihrer Mitteilung. Derzeit werden mehr als 20 Vorschriften und Leitlinien im Bereich der Wettbewerbspolitik reformiert.

EU-Länder sollen angesichts des globalen Mangels an Mikrochips künftig auch einfacher Firmen dabei unterstützen können, neuartige Anlagen in der Halbleiter-Industrie zu errichten. Die neuen Leitlinien zielten ebenfalls darauf ab, die Entwicklung digitaler Infrastrukturen so staatlich zu fördern, dass der Aufbau und die Nutzung von Breitbandnetzen erleichtert werden.

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Verband kommunaler Unternehmen: „Förderinstrumente müssen schneller zugelassen werden können“

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) dringt darauf, dass Beihilferegeln flexibel genug ausgestaltet werden. „Förderinstrumente müssen schneller zugelassen werden können, um schneller CO2 einsparen zu können“, sagte VKU-Präsident Michael Ebling. Der deutsche Abgeordnete Markus Ferber (CSU) kritisierte den Vorschlag dahingehend, dass das Wettbewerbsrecht „neutral“ und nicht grün sein müsse.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) betonte, dass auch der Umbau bestehender Werke unabhängig vom Standort ermöglicht werden müsse. „Sonst bricht weg, wo unsere Stärke sitzt“, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Für die Transformation hin zur Elektromobilität müsse das Beihilferecht entsprechend angepasst werden.

Am Donnerstag teilte die EU-Kommission zudem mit, angesichts der Corona-Pandemie gelockerte Beihilferegeln bis zum 30. Juni aufrecht zu erhalten. Damit können Staaten Corona-Hilfen verlängern, „damit nach wie vor von der Krise betroffenen Unternehmen nicht auf einmal die Unterstützung entzogen werden muss“. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) begrüßte, dass neben der Verlängerung auch Höchstgrenzen für bestimmte Beihilfen erhöht wurden.

RND/dpa

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