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Zweiter Tag des EU-Gipfels: Darum stimmt Merkel plötzlich auch für Frankreich ab

  • Am zweiten Tag des EU-Gipfels in Brüssel ist Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nicht anwesend.
  • Er stellt in Frankreich eine Strategie gegen Radikalismus vor.
  • Sein Stimmrecht in Brüssel gibt er für die Zeit an Kanzlerin Angela Merkel ab.
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Brüssel. Wegen eines Termins in der Heimat wird sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am zweiten Tag des EU-Gipfels in Brüssel von Bundeskanzlerin Angela Merkel vertreten lassen. Das kündigte Macron in der Nacht zum Freitag nach Ende des ersten Gipfeltages an.

Macron verlässt Brüssel

Hintergrund ist, dass die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten ihr Stimmrecht bei den Spitzentreffen in Brüssel nur an einen anderen Gipfelteilnehmer übertragen können. Die Vertretung zum Beispiel durch einen Minister sieht die Geschäftsordnung des Europäischen Rates nicht vor.

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Macron nimmt nicht am zweiten Tag des Gipfels teil, weil er in einer Vorstadt im Nordwesten von Paris eine Strategie gegen Radikalisierung vorstellen will. Frankreich wird seit Jahren von islamistischen Terroranschlägen erschüttert, dabei starben mehr als 250 Menschen. Viele der Täter stammen aus Frankreich.

RND/dpa

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