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  • EU-Gipfel gegen Rassismus: Von der Leyen nennt Black Lives Matter Weckruf

Von der Leyen: Rassismus ist in unseren Institutionen

  • Zum Auftakt des EU-Gipfels gegen Rassismus hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Rassismus innerhalb der Institutionen Europas kritisiert.
  • Zusammen müsse man die verschiedenen Formen von Rassismus verstehen, sagte von der Leyen.
  • Die Demonstrationen der Black-Lives-Matter-Bewegung seien ein Weckruf gewesen.
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Brüssel. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Rassismus innerhalb der Institutionen Europas beklagt. „Rassismus ist auf der Straße, an unseren Arbeitsplätzen und sogar in unseren Institutionen“, sagte sie am Freitag zum Auftakt des ersten EU-Gipfels gegen Rassismus. Diese Benachteiligung habe viele Formen, sie zeige sich etwa in rassistischen Bemerkungen gegen schwarze Fußballer, Diskriminierung von Sinti und Roma oder antisemitischen Verschwörungstheorien. „Wir müssen weiterhin über Rassismus in Europa sprechen“, sagte von der Leyen.

Ein Weckruf

Zusammen müsse man auch die verschiedenen Formen von Rassismus verstehen, so die EU-Kommissionspräsidentin. Viele Europäer seien auf die Straße gegangen und hätten klargemacht, dass das Leben von Schwarzen zähle. Auch in Europa hatte die in den USA entstandene Black-Lives-Matter-Bewegung gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert.

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Dies sei ein Weckruf gewesen. „Es hat uns dazu gebracht, in den Spiegel zu sehen und zu reflektieren, wer wir sind und wer wir als Gemeinschaft von freien Menschen sein wollen“, betonte von der Leyen.

RND/dpa

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