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EU finanziert eine Milliarde Corona-Impfdosen für ärmere Länder

Die EU finanziert Corona-Impfdosen für ärmere Länder. (Symbolbild)

Die EU finanziert Corona-Impfdosen für ärmere Länder. (Symbolbild)

Genf. Die Europäische Union stellt 500 Millionen Euro für die Versorgung ärmerer Länder mit Corona-Impfstoffen zur Verfügung. Damit könne eine Milliarde Impfdosen gekauft werden, teilte die diplomatische Vertretung der Europäischen Union in Genf am Dienstag mit. 400 Millionen Euro kommen von der Europäischen Investmentbank, 100 Millionen Euro von der EU-Kommission.

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Das Geld geht an die Impfinitiative Covax der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Forschung an zahlreichen Impfstoffkandidaten fördert und eine faire Verteilung erfolgreicher Impfstoffe gewährleisten soll. Mehr als 180 Länder sind beteiligt, darunter neben den EU-Ländern auch China, nicht aber die USA. Mehr als 90 Länder finanzieren den Kauf von Impfstoffen selbst, 92 sollen dabei unterstützt werden.

EU-Mitgliedsstaaten haben ebenfalls Geld zugesagt

„"Team Europe" hat bislang mehr als 850 Millionen Euro für Covax bereitgestellt, was die Europäische Union zum größten Unterstützer der Covax-Initiative macht“, teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Zusätzlich zu den 500 Millionen Euro der EU haben die einzelnen Mitgliedstaaten ebenfalls Beiträge zugesagt. Der Chef der Impfstoffallianz Gavi, Seth Berkley, bedankte sich. Im kommenden Jahr müssten weitere fünf Milliarden Dollar zusammenkommen, um sicherzustellen, dass weltweit jeder, der es brauche, gegen Sars-CoV-2 geimpft werden könne.

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RND/dpa

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