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Erstmals Instex genutzt: Deutschland liefert Medizin-Güter in Iran

  • Trotz der US-Sanktionen haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien medizinische Güter in den Iran geliefert.
  • Dazu kam zum ersten mal die Plattform Instex zum Einsatz.
  • Darüber soll Handel mit dem Iran auch nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen ermöglicht werden.
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Berlin. Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben trotz der US-Sanktionen ein Geschäft über die Lieferung medizinischer Güter in den Iran abgewickelt. Sie nutzten dafür die Plattform Instex, wie das Bundesaußenministerium am Dienstag mitteilte.

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Medizinische Güter werden im von der Coronavirus-Pandemie hart getroffenen Iran dringend benötigt. Instex soll nach Angaben des Auswärtigen Amtes "eine langfristig tragfähige Lösung für den rechtmäßigen Handel zwischen Europa und Iran gewährleisten" und so das internationale Atomabkommen retten. Aus diesem waren die USA 2018 einseitig ausgestiegen.

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"Nachdem die erste Transaktion jetzt abgeschlossen ist, wird Instex mit der iranischen Spiegelorganisation STFI an weiteren Transaktionen arbeiten und den Mechanismus weiterentwickeln", hieß es weiter.

RND/AP

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