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Anschlag in Mali: Erste Soldaten ausgeflogen – FDP-Politikerin fordert bewaffnete Drohnen

Ein Airbus A310 MedEvac der Bundeswehr startet auf dem Flughafen Köln Bonn.

Berlin.Die ersten der zwölf Bundeswehr-Soldaten, die bei einem Selbstmordattentat im westafrikanischen Mali verletzt wurden, sind auf dem Rückweg nach Deutschland. Der Evakuierungsflug startete nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Samstag in Gao. Die Maschine wird am Nachmittag am Flughafen Köln erwartet. Von dort aus startete inzwischen ein zweiter Airbus, der die anderen verletzten Soldaten aus Mali zurückzubringen soll.

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FDP-Politikerin Strack-Zimmermann will das Thema bewaffnete Drohnen neu aufrollen

Die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht nach dem Selbstmordanschlag auf Blauhelm-Soldaten in Mali die Notwendigkeit, das Thema bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr neu aufzurollen. „Der Druck auf die SPD wird jetzt deutlich größer werden, bewaffnete Drohnen zum Schutze unser Soldaten und Soldatinnen anzuschaffen“, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Es ist bitter und tragisch, dass erst ein solcher grausamer Angriff geschehen muss, um dieser Ignoranz zu begegnen.“

Ein Selbstmordattentäter hatte am Freitag nordöstlich der Stadt Gao eine stehende Patrouille mit einer Autobombe angegriffen. Es wurden 13 UN-Soldaten verletzt, darunter 12 Deutsche.

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An Bord der bereits zurückkehrenden Maschine vom Typ A400M befinden sich den Angaben zufolge die drei schwer verletzten deutschen Blauhelm-Soldaten und jene, die liegend transportiert werden müssen. Sie sollen ins Bundeswehr-Zentralkrankenhaus nach Koblenz gebracht werden.

Zweites Flugzeug ist zu einem Stützpunkt im Niger unterwegs

Der zweite Airbus fliegt nach dpa-Informationen nach Niamey, die Hauptstadt von Niger. Dort betreibt die Bundeswehr einen Luftwaffentransportstützpunkt einschließlich Verwundetenversorgung für den Mali-Einsatz. Diese Maschine soll die anderen Verwundeten nach Stuttgart fliegen. Von dort aus sollen sie zur weiteren medizinischen Behandlung ins Bundeswehr-Krankenhaus nach Ulm kommen.

Mali: Nach Bombenanschlag mindestens 12 deutsche Soldaten verletzt

Bei einem Selbstmordanschlag im westafrikanischen Mali sind am Freitag zwölf deutsche Blauhelm-Soldaten verletzt worden.

In Mali selbst setzte die Bundeswehr am Samstag die Bergungsarbeiten am Ort des Anschlags fort.

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RND/pet/dpa

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