Erfolg für AKK – Keine Urabstimmung über Kanzlerkandidatur

  • CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat beim Parteitag in Leipzig die nächste Hürde genommen.
  • Die Delegierten folgten einem Antrag der Jungen Union für eine Urabstimmung über die Kanzlerkandidatur nicht.
  • Die Parteichefin behält das Recht auf den erste Zugriff und das letzte Wort.
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Leipzig. Gute Nachrichten für CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer: Der CDU-Parteitag in Leipzig hat den Antrag verworfen, über die nächste Kanzlerkandidatur per Urabstimmung zu entscheiden.

Vor allem die Junge Union hatte sich für eine Befragung der CDU-Mitglieder vor der nächsten Bundestagswahl starkgemacht – nicht zuletzt, um Kramp-Karrenbauers Hauptkonkurrent Friedrich Merz für eine mögliche Kandidatur in Stellung zu bringen.

Kramp-Karrenbauer hat als Vorsitzende traditionell den ersten Zugriff auf die Kanzlerkandidatur. Die CDU-Chefin hatte den Antrag der Jungen Union und vergleichbare Vorstöße vehement abgelehnt. Eine Abstimmungsniederlage hätte die Parteivorsitzende schwer beschädigt.

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Video-Fazit von RND-Reporter Gordon Repinski zum CDU-Parteitag
1:18 min
Der CDU-Parteitag in Leipzig neigt sich dem Ende zu.  © Andreas Niesmann/RND

Trotzdem sprachen sich beim Parteitag in Leipzig viele Redner für eine Urabstimmung aus, darunter JU-Chef Tilman Kuban sowie mehrere Kommunalpolitiker. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak warb mit Verve für eine Ablehnung und verwies mahnend auf das aus seiner Sicht negative Beispiel der SPD.

Am Ende folgten die Delegierten mit großer Mehrheit der Linie der Parteiführung. 79 Prozent stimmten gegen die Urwahl. Die Revolution ist damit endgültig abgesagt.

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