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Verbrauch soll um 15 Prozent sinken

Kalte Duschen, abgestellte Brunnen, weniger Heizen - Hannover will Energie einsparen

Niedersachsen, Hannover: Die Lichter der bunt illuminierten Stände vom 35. Maschseefest sind am Abend am Maschsee neben der Kuppel vom Neuen Rathaus und dem Turm der Marktkirche zu sehen (Symbolfoto). Sehenswürdigkeiten sollen im Zuge des Energiesparplans nicht mehr beleuchtet werden.

Niedersachsen, Hannover: Die Lichter der bunt illuminierten Stände vom 35. Maschseefest sind am Abend am Maschsee neben der Kuppel vom Neuen Rathaus und dem Turm der Marktkirche zu sehen (Symbolfoto). Sehenswürdigkeiten sollen im Zuge des Energiesparplans nicht mehr beleuchtet werden.

Hannover. Die Duschen bleiben kalt und die Brunnen werden abgestellt: Hannover hat ein Paket an Maßnahmen gestartet, um deutlich Gas und Strom einzusparen. „Ziel ist es, unseren Energieverbrauch um 15 Prozent zu senken“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay am Mittwoch. Die niedersächsische Landeshauptstadt will damit auf den drohenden Gasmangel reagieren. Die Lage sei unberechenbar, betonte der Grünen-Politiker. „Wir sehen uns hier in der Verantwortung und müssen vorangehen. Jede gesparte Kilowattstunde schont die Gasspeicher.“

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Unter anderem wird die Raumtemperatur in den städtischen Gebäuden auf maximal 20 Grad begrenzt, für Technik- und Lagerräume gilt eine Spanne von 10 bis 15 Grad. Das Neue Rathaus, Museen und andere Sehenswürdigkeiten sollen im Dunkeln nicht mehr angestrahlt werden. Die städtischen Bäder werden darüber hinaus nicht mehr mit Gas beheizt. In Schwimm- und Freibädern, aber auch in Sport- und Turnhallen wird kein warmes Wasser mehr aus den Duschen kommen. Zudem sollen alle öffentlichen Brunnen abgeschaltet werden.

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Bei Notlage hat kritische Infrastruktur Priorität

Im Fall einer Notlage werde die Stadt ihren Fokus darauf legen, kritische Infrastruktur und besonders sensible Einrichtungen wie Pflegeheime und Kliniken zu schützen, hieß es. Dafür habe es bereits Abstimmungen mit dem Versorger Enercity gegeben. Der Betrieb von Schulen und Kitas werde aber in jedem Fall weitergeführt, versicherte der Oberbürgermeister.

RND/dpa

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