Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

„Mehr Netto vom Brutto“ für Beschäftigte

Arbeitgeberpräsident Dulger will schnelle Hilfen vom Staat

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger (Archivbild)

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger (Archivbild)

Berlin. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat angesichts der hohen Inflation und steigender Energiepreise schnelle Hilfe vom Staat für Unternehmen und Beschäftigte gefordert.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Arbeitgeberpräsident Dulger sieht hohes Risiko für Rezession

Aufgrund der steigenden Energiepreise und der damit einhergehenden Inflation sieht Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger ein erhöhtes Risiko für eine Rezession.

Vor dem Arbeitgebertag am Dienstag in Berlin sagte Dulger im ARD-Morgenmagazin, „wir brauchen die Hilfe des Staates, die brauchen wir an einigen Stellen, die muss gezielt sein, und sie muss schnell sein“. Es müssten Entlastungen für die Beschäftigten und für Betriebe her, damit Energie bezahlbar bleibe. Nötig seien Antworten, um am Ende des Tunnels wieder Licht sichtbar zu machen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Beschäftigte brauchen „mehr Netto vom Brutto“

Arbeitgeber und Gewerkschaften könnten die Probleme durch die rasant steigende Inflation allein nicht lösen, sagte Dulger weiter. Den Beschäftigten müsse „mehr Netto vom Brutto“ in Aussicht gestellt und das dann auch umgesetzt werden. Zugleich müsse der Mittelstand geschützt werden. „Der Staat muss hier jetzt handeln, und er muss schnell handeln, weil - es sind viele im Moment dabei, denen die Perspektive ausgeht, denen auch die Puste ausgeht“, warnte Dulger.

Der Staat muss sich aus Sicht des Arbeitgeber-Präsidenten darauf konzentrieren, die Ursachen zu bekämpfen, und nicht die Symptome zu lindern. Die Ursache seien die Energiepreise. Steuern auf „Zufallsgewinne“ seien der falsche Weg. Angesichts überzogener Preise seien eine Veränderung des „Energiepreis-Entstehungssystems“ und eine vernünftige Preisfindung nötig, forderte Dulger. Dazu müssten auch auf europäischer Ebene möglichst schnell Lösungen gefunden werden. Nach vielen Gipfeln müsse nun geliefert werden: „Und auf dem Lieferschein steht noch nicht genug drauf.“

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Top Themen

Krieg in der Ukraine
 

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken