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Chance verpasst: Tesla hätte „Giga Factory“ auch in Mecklenburg-Vorpommern bauen können

  • Hätte Tesla seine Fabrik anstatt in Branden­burg auch in Mecklen­burg-Vorpommern bauen können?
  • Berichten zufolge hat das Bundes­land im Nord­osten jedoch zu kleine Flächen angeboten.
  • Minister­präsidentin Manuela Schwesig war gar nicht erst in die Verhand­lungen mit dem Investor involviert.
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Schwerin. Die „Giga Factory“ des Elektro­auto­bauers Tesla hätte statt in Branden­burg auch in Mecklen­burg-Vorpommern gebaut werden können. Das Bundes­land im Nord­osten soll dem Konzern jedoch zu kleine Flächen angeboten haben. Minister­präsi­dentin Manuela Schwesig war Berichten zufolge nicht in den Prozess invol­viert – sie will nun große Investi­tions­gespräche zur Chef­sache machen.

Wie die „Ostsee­zeitung“ (OZ) berichtet, habe die Landes­regierung von Mecklen­burg-Vorpommern die Ansied­lung des Elektro­auto­riesen schlicht­weg verpasst. „Unfass­bar“, sagte eine hoch­rangige Quelle gegen­über der Zeitung. Zwar habe das Bundes­land über den Wirt­schafts­förderer „Invest in MV“ mögliche Flächen angeboten, die seien aber alle­samt zu klein gewesen. Die Staats­kanzlei soll dem Bericht zufolge gar nicht erst in Kenntnis gesetzt worden sein.

Schwesig will sich zukünftig selbst einschalten

Weiter heißt es, dass Minister­präsi­dentin Manuela Schwesig erst von der Bewer­bung des Auto­riesen erfahren habe, als Branden­burg den Zuschlag bekam. „Sie hat den Wirt­schafts­minister darauf­hin gebeten, bei größeren Ansied­lungs­gesprächen direkt infor­miert zu werden, damit sie sich bei Bedarf persön­lich einschalten kann“, so Regie­rungs­sprecher Andreas Timm. Größere Inves­toren­gespräche sollen ab sofort von Staats­kanzlei und Wirt­schafts­minis­terium begleitet werden.

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Die „Giga Factory“ wird derzeit in Branden­burg errichtet. Es sollen 10.000 Jobs entstehen, jährlich werden in Grün­heide südöstlich von Berlin 500.000 Autos vom Förder­band rollen.

RND/ag

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