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Bundesregierung erschwert Reisen für Ungeimpfte

  • Die Bundesregierung will die Einreiseverordnung ändern.
  • Die Länderkategorie „Risikogebiet“ soll abgeschafft werden.
  • Das kann für Ungeimpfte unangenehme Folgen haben.
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Berlin. Die Bundesregierung will die Einreiseverordnung ändern, wodurch das Reisen für Ungeimpfte unter Umständen erschwert wird.

Nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) sollen künftig auch für Länder, für die es bisher aufgrund niedriger Infektionszahlen keine Risikoeinordnung gibt, strengere Regeln gelten: Jeder Einreisende aus diesen Ländern muss unabhängig vom Verkehrsweg zu Luft, Wasser oder Land entweder eine Impfung, einen Genesenennachweis oder einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen müssen.

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Das gilt bisher nur für ausgewiesene „Risikogebiete“. Durch diese Gleichstellung soll ermöglicht werden, die Extrakategorie „Risikogebiet“ abzuschaffen.

Die Kategorien „Hochinzidenzgebiet“ und „Virusvariantengebiet“ mit bestimmten Quarantäneauflagen sollen aber erhalten bleiben.

Die Einreiseverordnung läuft Ende des Monats aus und muss daher ohnehin aktualisiert werden. Die geplanten Änderungen werden derzeit noch innerhalb der Bundesregierung diskutiert. Ein Beschluss ist für kommende Woche geplant.

Die Änderung würde aktuell zum Beispiel Rückreisen aus Österreich betreffen. Das Land ist derzeit kein Risikogebiet, weshalb es keine Test- oder Meldeverpflichtung gibt.

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