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Rechte Tatverdächtige in Einbeck: Anklage nach Sprengstoffanschlag erhoben

  • Im Juni sollen zwei Männer im niedersächsischen Einbeck den Briefkasten einer in der Flüchtlingshilfe tätigen Frau gesprengt haben.
  • Die Generalstaatsanwaltschaft hält den Anschlag für rechtsextremistisch motiviert.
  • Nun hat sie Anklage gegen die beiden Männer erhoben.
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Einbeck. Nach einem mutmaßlich rechtsextremistisch motivierten Anschlag im niedersächsischen Einbeck hat die Generalstaatsanwaltschaft Celle Anklage gegen zwei 23 und 26 Jahre alte Männer erhoben. Sie sollen im Juni einen nicht zugelassenen Polenböller in den Briefkasten einer Frau geworfen haben, die sich gegen rechtsradikale Aktivitäten und für Flüchtlingshilfe engagiert.

Das Duo habe beabsichtigt, der 41-Jährigen einen „Denkzettel“ zu verpassen und sie einzuschüchtern, teilte die Anklagebehörde am Dienstag mit. Der Sprengsatz explodierte und zerstörte den Briefkasten.

Die Deutschen sind vor dem Schöffengericht Einbeck angeklagt wegen Sachbeschädigung, versuchter schwerer Brandstiftung und versuchter Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion. Sie sind laut Staatsanwaltschaft „bekennende Anhänger rechten Gedankengutes“ und sitzen in Untersuchungshaft.

RND/dpa

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