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Ein Union Jack für Steuererleichterungen - so wollen die Briten ihrer Schifffahrtsindustrie helfen

Der Londoner „Big Ben“ umringt von der „Union Jack“ – der Flagge Großbritanniens. (Symbolbild)

London.Schiffe mit gehisster britischer Flagge können in Großbritannien künftig auf Steuererleichterungen hoffen. „Nun, da wir die EU verlassen haben, ist es Zeit für uns, der britischen Schifffahrtsindustrie zu helfen, zu wachsen und im weltweiten Markt zu bestehen“, sagte Finanzminister Rishi Sunak laut einer Mitteilung, die die Regierung vor der offiziellen Vorstellung ihrer Haushaltspläne am kommenden Mittwoch verschickte.

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Auch Erreichung von Klimazielen kann Steuervorteile bringen

Ab April 2022 sollen Schifffahrtsunternehmen, die den Union Jack hissen, daher bevorzugt bei Bewerbungen für die sogenannte Tonnagebesteuerung behandelt werden. Die Steuerlast der Unternehmen wird bei dieser Methode nicht anhand der Gewinne berechnet, sondern anhand der Tragfähigkeit ihrer Schiffe. Welche Flagge ein Schiff trage, sende ein wichtiges Signal, welchen Gesetzen und Regeln sich ein Unternehmen verpflichtet fühle, hieß es in der Mitteilung.

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Außerdem sollen Reedereien bessere Chancen auf Steuererleichterungen haben, die zur Erreichung von Großbritanniens Klimazielen beitragen. Dazu gehören etwa Forschungsmissionen oder Schiffe, die Kabel zu Windfarmen verlegen.

RND/dpa

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