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Hanau-Jahrestag: Familie Lübcke spricht Mitgefühl aus

  • Die Familie des ermordeten Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat den Angehörigen der Opfer des Terroranschlags von Hanau ihr Mitgefühl übermittelt.
  • Anlass ist der Jahrestag des rassistisch motivieren Anschlags, bei dem neun Menschen getötet wurden.
  • “Wir wünschen den Angehörigen von ganzem Herzen, dass ihre drängenden Fragen bald beantwortet werden”, erklärte die Familie.
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Hanau. Am Jahrestag des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau hat die Familie des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke Worte des Mitgefühls übermittelt. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen“, heißt es in einer Stellungnahme der Familie. Es bleibe aber nicht nur Schmerz, sondern es gebe auch viele offene Fragen.

„Wir wünschen den Angehörigen von ganzem Herzen, dass ihre drängenden Fragen bald beantwortet werden. Es wird ihre Töchter und Söhne, Geschwister, Freundinnen und Freunde nicht zurückbringen. Es wird die Tat nicht ungeschehen machen. Aber es kann helfen, mit dem großen Schmerz und dem tiefen Verlust umzugehen und Kraft geben, weiter für unsere Werte Haltung zu zeigen“, erklärte die Familie.

Zuvor hatte hessenschau.de darüber berichtet. Lübcke war im Juni 2019 Opfer eines rechtsextremistisch motivierten Mords geworden.

RND/dpa

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