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  • Ehe für alle in Nevada: Erster US-Bundesstaat nimmt gleichgeschlechtliche Ehe in die Verfassung auf

Nevada nimmt als erster US-Bundesstaat Ehe für alle in die Verfassung auf

  • Befürworter der Ehe für alle haben in Nevada laut einem Bericht einen historischen Sieg errungen.
  • Bei einem Referendum sprachen sich demnach 62 Prozent der Wähler für eine Implementierung der gleichgeschlechtlichen Ehe in der Verfassung des Bundesstaats aus.
  • Damit ist Nevada offenbar der erste US-Bundesstaat, der das Recht gesetzlich verankert.
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Berlin. Bei einem Referendum in Nevada hat eine klare Mehrheit dafür gestimmt, die gleichgeschlechtliche Ehe in die Verfassung des Bundesstaates aufzunehmen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP, auf den sich die „taz“ bezieht, sprachen sich 62 Prozent der Wähler für die gesetzliche Änderung aus. Damit implementiert Nevada demnach als erster US-Bundesstaat die Ehe für alle in seiner Verfassung.

Das Referendum war zusammen mit der Präsidentschaftswahl Anfang November abgehalten worden. Noch vor 18 Jahren war eine Abstimmung anders ausgefallen, heißt es weiter. Damals hatte die Mehrheit der Wähler die Ehe dem Bericht zufolge als einen Bund zwischen Mann und Frau definiert.

2015 hatte der Oberste Gerichtshof homosexuellen Paaren überall in den USA das Heiraten erlaubt. Trotz zunehmender gesellschaftlicher Akzeptanz war der Streit um das Thema dennoch nicht abgerissen.

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Das Referendumsergebnis gilt demnach auch als wichtige zusätzliche Garantie für Befürworter der Ehe für alle, falls der Oberste Gerichtshof mit seiner deutlichen konservativen Mehrheit künftig gegen die gleichgeschlechtliche Ehe vorgehen wollen sollte.

RND/cz

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