Dutzende Festnahmen bei Protesten gegen G7-Gipfel in Biarritz

Rund um das Gipfeltreffen der G7 in Biarritz ist es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Es gab über 50 Festnahmen - verletzt worden sei aber bislang niemand, betont die Regionalverwaltung.

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Biarritz. Bei Protesten unweit des G7-Gipfels im französischen Biarritz sind am Samstagabend 68 Menschen festgenommen worden. Sie würden verdächtigt, Projektile geworfen, sich vermummt und Objekte besessen zu haben, die als Waffen eingesetzt werden könnten, teilte die Regionalverwaltung mit. Zuvor ging die Polizei unter anderem mit Tränengas und Wasserwerfern gegen rund 400 zumeist friedliche Kapitalismuskritiker in der nahegelegenen Stadt Bayonne vor. Berichte über Verletzte lägen nicht vor, ergänzte die Regionalverwaltung.

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Die Staats- und Regierungschefs der G7 eröffneten am Samstag im Biarritz ihr Gipfeltreffen mit einem informellen Abendessen, für Sonntag und Montag sind Arbeitssitzungen vorgesehen (Tagesordnung). Es herrschen massive Sicherheitsvorkehrungen. Aktivisten der regierungskritischen französischen Gelbwestenbewegung, die wirtschaftliche Ungleichheit anprangert, drohten für Sonntag mit Protesten.

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RND/AP