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Reserve aus dem Europäischen Entwicklungsfonds

Drohende Ernährungskrise: EU-Kommission will 600 Millionen Euro gegen Hunger bereitstellen

EU-Kommissionsvorsitzende Ursula von der Leyen will gegen die drohende Ernährungskrise vorgehen.

Brüssel. Die EU-Kommission will 600 Millionen Euro gegen drohende Ernährungskrisen infolge des russischen Kriegs gegen die Ukraine bereitstellen. „Mit diesen Mitteln werden afrikanische, karibische und pazifische Staaten (AKP-Staaten) unterstützt, damit sie die katastrophale Lage meistern können“, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. Das Geld kommt den Angaben zufolge aus der Reserve des Europäischen Entwicklungsfonds. Voraussetzung dafür ist die Zustimmung der EU-Staaten.

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Die Mittel sind für drei Bereiche gedacht: 150 Millionen Euro sollen für humanitäre Hilfe eingesetzt werden, 350 Millionen für die Unterstützung der Nahrungsmittelproduktion und 100 Millionen für Makrofinanzhilfe. Konkret soll das Geld dem Treuhandfonds des IWF für Armutsbekämpfung und Wachstum zugute kommen.

„Russland blockiert noch immer Millionen Tonnen dringend benötigtes Getreide“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Ukraine ist einer der wichtigsten Weizenproduzenten der Welt. Die EU wirft Russland vor, durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine Preise in die Höhe zu treiben, wodurch Hungersnöte weltweit verschlimmert werden können.

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RND/dpa

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