Donald Trumps Comeback: Der Pate von Palm Beach

Donald Trump bereitet in seinem Anwesen in Mar-a-Lago in Palm Beach sein Comeback vor.

Donald Trump bereitet in seinem Anwesen in Mar-a-Lago in Palm Beach sein Comeback vor.

Washington. Viel Zeit bleibt nicht. Die Linksradikalen wollen das Land an China verraten, Joe Biden bereitet die Abschaffung des Heiligen Abends vor, und die Weihnachtsdeko wird auch schon knapp.

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„Ich kann Deinen Baumschmuck nur für eine Stunde reservieren, dann muss ich ihn an einen anderen Patrioten abgeben“, mahnt Donald Trump Jr., der Sohn des amerikanischen Ex-Präsidenten: „Bitte überweise sofort 75 Dollar.“

Glaubt man dem forschen Jungunternehmer, ist das Geld gut angelegt. Im Gegenzug erhält der Spender eine wenige Zentimeter kleine rote Miniatur-Kappe mit einem goldenen Aufhänger für den Tannenzweig und einem übergroßen „TRUMP“-Schriftzug auf der Stirnseite.

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„Mein Vater möchte, dass Du das brandneue Ornament hast“, verrät der Junior in seinem Bettelbrief: „Ich glaube nicht, dass es irgendeinen symbolträchtigeren Schmuck für Deinen Baum gibt.“

"Get yours now!", drängt Donald Trump Jr., der Sohn des Ex-Präsidenten, in einem Bettelbrief: Man soll sich beeilen, die rote Kappe mit dem markanten Schriftzug zu bestellen und an deen Weihnachtsbaum zu hängen. Mit schlappen 75 Dollar sind fanatische Trump-Fans dabei.

"Get yours now!", drängt Donald Trump Jr., der Sohn des Ex-Präsidenten, in einem Bettelbrief: Man soll sich beeilen, die rote Kappe mit dem markanten Schriftzug zu bestellen und an deen Weihnachtsbaum zu hängen. Mit schlappen 75 Dollar sind fanatische Trump-Fans dabei.

Ein politisches Werbemittel für 75 Dollar? Und dann auch noch am Christbaum? Bizarrer können sich Kult und Kommerz kaum verbinden. Doch in den USA sind Trump-Devotionalien gefragt. Schlappe 15 Dollar kostet das Pappschild „Don‘t blame me – I voted for Trump“ (Schieb mir nicht die Schuld zu – ich habe für Trump gestimmt), das man im Süden des Landes jetzt öfter in Vorgärten sieht. Für 45 Dollar gibt es ein T-Shirt mit dem Konterfei des Milliardärs und dem Slogan: „Freedom is coming!“ (Die Freiheit kommt).

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Was Beobachtern in Europa wie eine zynische Abzocke und ein groteskes Deja-vu erscheinen mag, ist in den USA bittere Realität: Vieles deutet darauf hin, dass der Möchtegernautokrat Donald Trump vor einem politischen Comeback steht. Äußerlich hat er sich nach dem Verlust der Präsidentschaft in sein Domizil Mar-a-Lago bei Palm Beach im sonnigen Florida zurückgezogen.

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Doch faktisch dominiert der golfspielende Rechtspopulist weiter seine Partei. Und nicht nur das: Ein Jahr nach der Wahl, bei der 47 Prozent der Bevölkerung für ihn und 51 Prozent für Joe Biden stimmten, liegt der Ex-Präsident laut einer Umfrage des Emerson College plötzlich mit 45 zu 43 Prozent vor seinem Nachfolger.

„TRUTH Social“ - Trump startet eigenes soziales Netzwerk
USA-Wahlen - Donald Trump tritt nach Wahlsieg vor seine Anh��nger President-elect of the United States Donald Trump makes his acceptance speech at the New York Hilton Midtown on November 8, 2016 in New York City. Trump stunned the political world by defeating Hillary Clinton. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY NYP20161108218 JOHNxANGELILLO

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Mit seiner eigenen Social-Media-Plattform will sich der ehemalige US-Präsident Donald Trump wieder Gehör verschaffen.

„Trump hat gewonnen!“, grölt die Menge

„Was am 3. November passierte, ist eine Schande“, wütete Trump im Juni bei seiner ersten Großkundgebung nach dem Regierungswechsel über den Urnengang im vorigen Jahr: „Sie haben uns einen massiven Sieg gestohlen.“ Wie auf Knopfdruck skandierte die Menge in Ohio „Trump won! Trump won!“ (Trump hat gewonnen) und forderte „Four more years!“ – vier weitere Jahre für ihr Idol im Weißen Haus.

Immer mehr Beobachter sind überzeugt, dass der 75-Jährige genau das anstrebt. „Donald Trump wird sich wieder für die Präsidentschaft bewerben“, prophezeite der Buchautor Michael Wolff schon im Juli, nachdem er den Politpensionär in dessen Exil bei Palm Beach getroffen hatte. In einem Gastbeitrag für die Washington Post ging Robert Kagan, einer der bekanntesten Neokonservativen der USA, kürzlich noch einen Schritt weiter: Der ehemalige Berater der republikanischen Senatoren John McCain und Mitt Romney ist überzeugt, dass Trump 2024 tatsächlich erneut als Präsidentschaftskandidat seiner Partei aufgestellt wird: „Die Hoffnung und die Erwartung, dass er an Sichtbarkeit und Einfluss verlieren würde, waren trügerisch.“

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Nicht nur ist Trump trotz seiner Verbannung von den Onlineplattformen Twitter und Facebook keineswegs von der politischen Bühne verschwunden. Er dominiert seine Partei aus der Ferne so stark, dass sich 200 Abgeordnete der Republikaner in der vergangenen Woche nicht einmal trauten, einem überparteilichen Infrastrukturgesetz zuzustimmen, das dringend erforderliche Milliardenbeträge für marode Straßen, windschiefe Strommasten und bleihaltige Wasserleitungen bereitstellt. Gerade einmal 13 Fraktionsmitglieder votierten im Interesse ihrer Wahlbezirke mit „Ja“. Sie wurde von Trump wild attackiert und erhalten nun Todesdrohungen von dessen fanatischen Anhängern. Ihre Ausschusssitze müssen sie wahrscheinlich aufgebeben.

Der Pate von Palm Beach, der einst den Präsidenten der Ukraine erpresste und einen blutigen Putschversuch in Washington befeuerte, kämpft mit unverändert harten Bandagen. Doch hat der wütende Demokratieverächter nur wenige Monate nach seiner Pensionierung für viele Amerikaner offenbar seinen Schrecken verloren. Unfassbare 78 Prozent der republikanischen Wähler würden eine zweite Kandidatur von Trump laut einer Umfrage der Quinnipiac Universität unterstützen. Im Mai waren es nur 66 Prozent gewesen.

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Den Stimmungsumschwung bekommt auch Joe Biden zu spüren, der bei seinen Auftritten immer aggressiver von Trump-Anhängern mit beleidigenden Plakaten empfangen wird. „Terry kämpft gegen einen Messdiener von Trump“, versuchte der Präsident im Wahlkampf in Virginia Stimmung für den demokratischen Gouverneurskandidaten Terry McAuliffe zu machen. Ein Dutzend Mal beschwor er bei einem engagierten Auftritt in Arlington Ende Oktober die existentiellen Gefahren des Trumpismus. Es half nichts. Am Ende siegte der bis dahin weitgehend unbekannte Republikaner Glenn Youngkin.

Die Wahl in Virginia als Alarmsignal

Die desaströse Niederlage der Demokraten hat viele Ursachen. Offenbar unterschätzte die Partei vor Ort die Unzufriedenheit vieler Eltern mit den Schulen. Bundesweit hat Bidens Image durch den chaotischen Truppenrückzug aus Afghanistan, die Flüchtlingsbewegung an der Grenze zu Mexiko und das nervende wochenlange Hickhack über sein Sozialpaket stark gelitten. Hinzu kommen nun allerorten Lieferengpässe und eine Verdoppelung der Benzinpreise. Das alles half Youngkin, der sich inhaltlich nie von Trump absetzte, diesen aber aus taktischen Gründen auf Distanz hielt.

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Trump spielte das Spiel mit und vermied es, die moderat-konservativen Vorstadtwähler mit eigenen Pöbelauftritten zu verschrecken. Er lässt jedoch keinen Zweifel daran, wer der eigentliche Platzhirsch ist. Gönnerhaft kommentierte er am Montag bei einer Spendengala in Tampa den Überraschungserfolg des Parteifreundes: „Ohne meine Unterstützung hätte Youngkin verloren. Und Glenn weiß das wahrscheinlich.“ Der frischgebackene Gouverneur muckste nicht auf.

Im Kosmos des einstigen Reality-TV-Moderators gibt es nur einen Star: Donald Trump. „Wer ist Euer Präsident?“, kündigte die rechtsextreme Abgeordnete Marjorie Taylor Greene in Ohio den Ehrengast an. „Trump!“, hallte es zurück. Trumps Kundgebungen gleichen immer mehr den Treffen einer Sekte, die ihrem Guru huldigt. Die Auftritte des Egomanen sind wild und ungezügelt wie eh und je. Aber die gelegentlichen humoristischen Einlagen sind verschwunden.

Ihm fallen die Augen zu: Schläft US-Präsident Biden während der UN-Klimakonferenz?

Während der Rede eines Aktivisten für mehr Behindertenrechte ruhte der US-Präsident für etwa 30 Sekunden seine Augen aus.

Der Vortrag ist dunkler und bitterer als zu Regierungszeiten. Im Kern steht immer Trumps Phantasma von der „mit einem Erdrutschsieg“ gewonnenen Wahl und seine tausendfach widerlegte Klage über einen „Wahlbetrug“ der Linken – „das Verbrechen des Jahrhunderts“. Der solchermaßen Geprellte inszeniert sich als Kämpfer gegen das korrupte Establishment. Das kommt an beim Publikum, das seinen Frust und seine Wut aus denselben verschwörungsgetrübten Quellen bezieht. „Joe Biden zerstört unsere Nation“, hetzt Trump seine Anhänger auf: „Aber das Land gehört Euch, nicht denen!“

Selbst Vize Mike Pence schmeichelt Donald Trump

Kein namhafter Republikaner wagt es, sich der Big Lie, der großen Lüge, offen entgegenzustellen – nicht einmal jene Politiker, die bei dem von Trump angefachten Sturm des Mobs auf das Kapitol am 6. Januar fast ihr Leben verloren hätten. „Es war die Ehre meines Lebens, als Vizepräsident unter Donald Trump zu dienen“, schleimt der von Trump als „Feigling“ verhöhnte Ex-Vizepräsident Mike Pence, den der rechte Pöbel damals lynchen wollte, noch heute.

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"Team Trump" beim brutalen Sturm des Kapitols am 6. Januar. Zahlreiche Polizisten wurden verletzt. Fünf Menschen kamen im Zusammenhang mit dem Putschversuch ums Leben.

"Team Trump" beim brutalen Sturm des Kapitols am 6. Januar. Zahlreiche Polizisten wurden verletzt. Fünf Menschen kamen im Zusammenhang mit dem Putschversuch ums Leben.

Auch Chuck Grassley musste damals von Bodyguards eilig in einen Schutzraum geführt werden. Der Senator sprach von einem „Anschlag auf die amerikanische Demokratie.“ Doch Anfang Oktober steht er bei einer Kundgebung in Iowa tatsächlich mit Trump gemeinsam auf der Bühne. Der 88-Jährige sitzt seit vier Jahrzehnten im Kongress und galt stets als besonnener Republikaner. „Ich wäre nicht besonders schlau, wenn ich die Unterstützung eines Mannes ablehnen würde, der 91 Prozent der republikanischen Wähler in Iowa hinter sich hat“, entschuldigt er nun seine opportunistische Huldigung.

Wie Grassley hat sich der Mainstream der Republikaner längst dem Rattenfänger aus Mar-a-Lago untergeordnet. Mögliche andere Interessenten an einer Präsidentschaftskandidatur wie der texanische Senator Ted Cruz oder Gouverneur Ron DeSantis aus Florida gebärden sich noch trumpischer als Trump. „Die republikanische Partei von heute ist ein Zombie“, urteilt der Ex-Republikaner Kagan: „Ihre einzige Rolle ist die des willigen Helfers bei der Manipulation des Wahlsystems, um Trumps Rückkehr an die Macht zu sichern.“

Texas ist einer der Bundesstaaten, die ihre Wahlgesetze rigide verschärft haben. Zahlreiche Demokraten - hier der ehemalige Präsidentschaftskandidat Beto O'Rourke - protestierten vergeblich.

Texas ist einer der Bundesstaaten, die ihre Wahlgesetze rigide verschärft haben. Zahlreiche Demokraten - hier der ehemalige Präsidentschaftskandidat Beto O'Rourke - protestierten vergeblich.

Dabei sind die Republikaner höchst effizient. Längst begnügen sie sich nicht mehr damit, im Zuge des sogenannten Gerrymandering Wahlkreise neu zuzuschneiden, um ihre Erfolgschancen zu erhöhen. Nach einer Auflistung des New Yorker Brennan Center for Justice haben 18 Bundesstaaten in diesem Jahr neue Wahlgesetze erlassen, die es durch strengere Ausweispflichten, kürzere Öffnungszeiten der Wahllokale oder restriktivere Anforderungen an die Briefwahl vor allem für nicht weiße Bürger schwieriger machen, ihre Stimme abzugeben.

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Die Kongresswahlen als Startrampe einer neuen Kandidatur

Sollte bei den Kongress-Zwischenwahlen im kommenden Jahr, wie viele Beobachter erwarten, die Mehrheit der Demokraten in einem oder gar beiden Häusern kippen, wäre politisch eine ideale Rampe für eine erneute Trump-Kandidatur im Jahr 2024 gebaut. Dass der Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses gerade immer deutlicher die Verwicklung des Ex-Präsidenten in den blutigen Putschversuch vom Januar aufdeckt, dürfte den Mann, der der zwei Impeachment-Verfahren überlebte, kaum stören und seine Anhänger in ihrem allenfalls in ihrem Glauben an eine „Hexenjagd“ bestärken. Eine drohende Anklage durch die New Yorker Staatsanwaltschaft wegen möglicher Steuervergehen dürfte Trumps Bewerbung um das höchste Staatsamt sogar noch befördern: Als Präsident könnte er das Verfahren endgültig niederschlagen.

Die USA am Rande eines Bürgerkriegs?

Insider halten dieses Horrorszenario durchaus für realistisch. In seiner ersten Amtszeit habe Trump noch Rücksicht auf seine Wiederwahlchancen nehmen müssen, warnte die Politikberaterin Alyssa Farah vor wenigen Tagen in einem CNN-Interview: „Dieses Mal wird das ganz anders sein. Und das macht mir Angst.“ Farah weiß, wovon sie spricht. Die konservative Ex-Journalistin wirkte bis Ende des vorigen Jahres als Kommunikationsdirektorin im Weißen Haus.

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Ihr einstiger Chef werde nach einer Wahl mit Sicherheit „das Justizministerium gegen politische Gegner einsetzen, die freie Presse einzuschränken versuchen und den Einsatz des Militärs für politische Zwecke erwägen“, sagt sie nun voraus. Das sind dramatische Vorstellungen, die so gar nicht zum harmlosen Weihnachtskitsch der roten Trump-Kappen passen.

Auch anderswo lässt das drohende Trump-Comeback die Alarmglocken schrillen. Der gedemütigte Narzisst strebe nach Vergeltung, analysiert David Frum, einer der scharfsinnigsten Beobachter des Ex-Präsidenten, im Magazin The Atlantic: „Die Ziele von Trumps Rache werden das amerikanische Recht und die amerikanische Demokratie sein.“ Und der renommierte Weltendeuter Kagan beginnt seinen Essay mit einem verbalen Donnerschlag: „Die Vereinigen Staaten bewegen sich auf ihre größte politische und verfassungsmäßige Krise seit dem Bürgerkrieg zu“, konstatiert er scharf.

Sollte Trump tatsächlich die Rückkehr ins Weiße Haus gelingen, so die ebenso schnörkellose wie erschütternde Vorhersage des Neokonservativen, „dann bedeutet das zumindest zeitweise die Abschaffung der amerikanischen Demokratie wie wir sie kennen“.

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