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Schusswechsel in Cincinnati

Vermutlicher Trump-Anhänger will in FBI-Büro eindringen und wird erschossen

Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA

Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA

Ein Bewaffneter hat in ein FBI-Büro in Cincinnati einzudringen versucht und sich später einen Schusswechsel mit der Polizei geliefert, bei dem er getötet wurde. Zunächst habe sich der Mann in Kampfausrüstung einem Screening-Bereich für Besucher des Ortsbüros der US-Bundespolizei genähert und sei geflüchtet, als sich Beamte ihm entgegenstellt hätten, erklärten die Behörden.

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Mann stirbt bei Feuergefecht

Nach seiner Flucht vom FBI-Büro wurde der Mann auf die Schnellstraße Interstate 71 verfolgt, die vorübergehend in beide Richtungen gesperrt wurde. Dann sei aus seinem Auto ein Schuss abgegeben worden. Der Verdächtige sei von der Interstate abgefahren und habe sein Auto auf einer nahe gelegenen Straße zurückgelassen, wo es zu einem Feuergefecht mit der Polizei gekommen sei, teilte die für Fernstraßen zuständige Polizei von Ohio mit. Der Mann wurde tödlich getroffen, hieß es später. Sonst sei niemand verletzt worden.

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Der tödlichen Konfrontation seien gescheiterte Versuche der Polizei vorausgegangen, mit dem Mann zu verhandeln und „weniger tödliche Taktiken“ anzuwenden, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei, Nathan Dennis.

Im Umkreis der Schnellstraße wurde ein Lockdown verhängt, Anwohner und Geschäftsbetreiber wurden aufgefordert, die Türen zu verschließen. Medienberichten zufolge nahm ein Spezialteam des FBI Ermittlungen auf. Cincinnati liegt im US-Staat Ohio.

dpatopbilder - 10.08.2022, USA, New York: Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA, gestikuliert, als er den Trump Tower verlässt. Er ist auf dem Weg zur New Yorker Generalstaatsanwaltschaft, wo er im Rahmen einer zivilrechtlichen Untersuchung aussagen muss. Trump soll Medienberichten zufolge in einem zivilrechtlichen Streit um die Geschäftspraktiken seines Unternehmens in New York unter Eid aussagen. Foto: Julia Nikhinson/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das lautstarke Schweigen eines Großmauls

Donald Trump preist sich lautstark bei jeder Gelegenheit, doch bei einer Befragung zu windigen Geschäftspraktiken seines Immobilienimperiums sagt er 400-mal – nichts. Die Aussageverweigerung könnte in einem zivilrechtlichen Verfahren als Schuldeingeständnis gewertet werden. Nun prüft die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James eine Anklage.

Gewaltandrohungen gegen das FBI nach Razzia bei Trump

Aus Polizeikreisen verlautete später, dass sich der Bewaffnete in den Tagen vor der Erstürmung des US-Kapitols am 6. Januar 2021 in Washington aufgehalten haben soll. Auch am Tag des Angriffs auf den Kongresssitz könnte er vor Ort gewesen sein. Ermittler prüften nun, ob der 42-Jährige Kontakte zu rechtsextremen Gruppen wie den Proud Boys unterhalten haben könnte.

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Am Mittwoch hatte FBI-Chef Christopher Wray Gewaltandrohungen von Anhängern des früheren US-Präsidenten Donald Trump wegen der jüngsten Durchsuchung von dessen Privatresidenz Mar-a-Lago scharf verurteilt. „Gewalt gegen Strafverfolgungsbehörden ist nicht die Antwort, ganz egal, auf wen man sauer ist“, sagte Wray in Omaha.

Die Gewaltandrohungen haben in sozialen Medien in den vergangenen Tagen seit der Durchsuchungsaktion in Mar-a-Lago zugenommen. Bei der Razzia des Anwesens des ehemaligen US-Präsidenten soll das FBI einem Medienbericht zufolge auch Geheimdokumente über Atomwaffen gesucht haben.

RND/dpa/AP

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