Donald Trump: “Ohne Twitter wären wir verloren”

  • US-Präsident Donald Trump ist bekannt dafür, Neuigkeiten per Twitter zu verkünden.
  • Nun behauptet er in einem Interview: Ohne den Kurznachrichtendienst könne man “die Wahrheit nicht mehr verbreiten”.
  • Er nutzt dies zur erneuten Attacke gegen die klassischen Medien.
Anzeige
Anzeige

Washington. US-Präsident Donald Trump sieht Twitter als den Königsweg, um sich gegen die seiner Meinung nach "korrupten Medien" durchzusetzen. "Ich denke, ohne Twitter wären wir verloren. Wir könnten die Wahrheit nicht mehr verbreiten", sagte Trump am Montag in einem Gespräch mit dem konservativen Radiomoderator Rush Limbaugh.

Er wünschte, es ginge anders, sagte Trump weiter. Aber die klassischen Medien seien "korrupt" und nicht zuverlässig.

Über die sozialen Medien könne er direkt "Hunderte Millionen Menschen" erreichen, sagte Trump. Der US-Präsident hat auf Twitter rund 70 Millionen Follower.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Trump greift die klassischen Medien immer wieder an und wirft ihnen vor, Unwahrheiten zu verbreiten. Diese wehren sich gegen die Behauptungen des US-Präsidenten - auf ganz unterschiedliche Weise. So hat etwa die "Washington Post" einen "Fact Checker" seit Beginn seiner Amtszeit aufgelegt, in dem die Zeitung fragwürdige oder Falschaussagen Trumps dokumentiert.

RND/dpa/das