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Dokumente zerrissen und Akten entwendet – Trump in Kritik

Amt in Gefahr

Der ehmalige US-Präsident Donald Trump soll während seiner Amtszeit wichtige Akten und Dokumente zerissen haben.

Washington. In den USA regt sich Kritik am Umgang des ehemaligen Präsidenten Donald Trump mit Akten und Dokumenten. Trump soll während seiner Zeit im Weißen Haus routinemäßig Dokumente zerrissen haben, berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf ehemalige Beamte. Die „Washington Post“ schrieb, dass Trump nach seiner Amtszeit mehrere Kisten mit Akten in sein Anwesen nach Mar-a-Lago in Florida mitgenommen habe. Darunter sollen wichtige Kommunikationsunterlagen gewesen sein – auch Briefe des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un und ein Schreiben von Trumps Vorgänger Barack Obama. Die Nationale Verwaltungsstelle für Archivgut und Unterlagen habe die Dokumente laut der Zeitung vergangenen Monat sichergestellt.

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Wichtige Dokumente für Untersuchungsausschuss zusammengeklebt

Eigentlich müsse in den USA jede Korrespondenz des Präsidenten archiviert und für die Nachwelt aufgehoben werden. Einige Dokumente des Weißen Hauses seien dem Untersuchungsausschuss zur Kapitol-Attacke zufolge wieder zusammengeklebt übergeben worden, so die „Washington Post“. Trump habe trotz mehrfacher Hinweise sein Verhalten nicht geändert. „Zuerst waren wir ein Weißes Haus, das nicht wusste wie man Dinge aufbewahrt und dann war es am Ende egal“, sagte die frühere Pressesprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham, dem Sender CNN. Sie schilderte, wie Trump einmal mit ihr im Flugzeug gesessen habe, Dokumente zerrissen und diese dann auf dem Boden liegen lassen habe.

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Das Nationalarchiv habe keine Art Polizeieinheit, die das Einsammeln solcher Unterlagen kontrolliere, sagte die Historikerin und Autorin Lindsay M. Chervinsky dem Fernsehsender. Stattdessen würde das Archiv das Weiße Haus und seine Administration nur regelmäßig an seine Pflichten erinnern.

RND/dpa

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