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  • Donald Trump: Im Interview bei Fox News sieht sich Trump als mitfühlender Präsident

Donald Trump sieht sich selbst als mitfühlender Präsident - durch Härte

  • Während Proteste gegen rassistische Polizeigewalt die Debatten in den USA bestimmen, inszeniert sich Donald Trump als “Law and Order”-Anführer.
  • Im Interview mit seinem Stammsender Fox News bezeichnete er sich nun jedoch als mitfühlender Präsident.
  • Außerdem verteidigte er Würgegriffe durch Polizisten in Ausnahmesituationen.
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Washington. Donald Trump versteht sich als einender und mitfühlender Präsident der USA in Zeiten der Krise. Trump bejahte in einem am Freitag ausgestrahlten Interview mit Fox News, ob er gleichzeitig der Präsident für Recht und Ordnung und der "Chef-Tröster" sein könne. "Wenn du weich und schwach bist, bist du am Ende nicht mitfühlend", sagte Trump. "Härte ist manchmal am mitfühlendsten." Andernfalls käme es zu gefährlichen Situationen, in denen Menschen schwer verletzt würden.

“Ich denke, der Recht-und-Ordnung-Präsident kann verhindern, dass es je zu einer Situation wie in Seattle kommt”, sagte Trump. In der Großstadt an der Westküste der USA haben Demonstranten eine “Autonome Zone” eingerichtet, zu der die Polizei keinen Zutritt hat. Trump bezeichnete die Demonstranten in Tweets bereits als “Anarchisten” und “Terroristen”, die die Kontrolle übernommen hätten, und drohte, dass seine Regierung Maßnahmen dagegen ergreifen könnte, wenn Gouverneur Jay Inslee und Bürgermeisterin Jenny Durkan nicht handelten.

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Trump will stärkere und besser ausgebildete Polizei
1:32 min
Trump will mehr in die Ausbildung von Beamten investieren werde. Zugleich unterstrich er am Donnerstag, die USA bräuchten stärkere Polizeikräfte.  © Reuters
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Trump: Würgegriffe nur in Ausnahmesituationen

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Auch zu den nun unter anderem in New York verbotenen Würgegriffen durch Polizisten äußerte sich Trump - und verteidigte sie in Ausnahmesituationen. Bei einem Kampf eines einzelnen Beamten mit einem Verdächtigen könne es manchmal dazu kommen, dass dieser einen Würgegriff anwendet. "Was soll man dann tun, loslassen und sagen: “Lass uns noch einmal von vorne anfangen, ich darf dich nicht in einem Würgegriff halten?”, sagte Trump. Der Präsident sagte allerdings auch, dass er Würgegriffe nicht möge: “Ich finde es sehr gut, wenn sie im Allgemeinen beendet werden.” Er wolle eine “mitfühlende, aber starke” Polizei auf den US-Straßen sehen.

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Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis (Minnesota) gibt es in vielen US-Städten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Mehrfach wurde Trump vorgeworfen, Öl ins Feuer zu gießen - etwa mit Tweets oder mit seiner Drohung, das Militär gegen Demonstranten einzusetzen. Zudem ist die Corona-Pandemie nicht ausgestanden. Auf die Frage: "Sind Sie der Präsident, der uns alle vereint, angesichts allem, was in diesem Augenblick geschieht?", sagte Trump: "Ich denke es sicherlich und ich hoffe es sicherlich."

RND/dpa

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