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Kommentar

Donald Trump: Ein Putschist als Präsident

Donald Trump bei seiner Amtseinführung im Januar 2017.

Donald Trump bei seiner Amtseinführung im Januar 2017.

Washington. Die Bilder der Gewalt sind kaum auszuhalten, die Enthüllungen über die Hintergründe schockierend und die Gefahren für die nächsten Wahlen offensichtlich.

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Wer die Anhörung des Untersuchungsausschusses zum Kapitolssturm verfolgt hat, der kann eigentlich keinen Zweifel daran haben: Donald Trump ist nicht nur ein narzisstischer Möchtegern-Autokrat, sondern auch ein verhinderter Putschist, der wohl selbst die Hinrichtung seines Stellvertreters hingenommen hätte.

Ausschuss belastet Ex-Präsident Trump: Neue Erkenntnisse zum Sturm aufs Kapitol

Der Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des US-Kapitols hat in einer ersten öffentlichen Anhörung Ex-Präsident Donald Trump weiter belastet.

Nach allen traditionellen Regeln der Demokratie müsste das das Ende seiner politischen Karriere und seinen Umzug ins Gefängnis bedeuten. Doch in den USA des Jahres 2022 ist beides unwahrscheinlich. Es erscheint sogar fraglich, ob die publikumswirksame Präsentation zur besten Fernseh-Sendezeit irgendetwas an der öffentlichen Meinung ändert.

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Trump hat seine Demokratieverachtung offen ausgelebt

Trumps Verachtung für die Demokratie ist ja kein Geheimnis. Er hat sie offen ausgelebt und trotzdem zwei Amtsenthebungsverfahren, den Mueller-Report und zahlreiche Enthüllungsbücher überlebt.

25.02.2022, USA, Orlando: Eine Pappfigur die Donald Trump als Filmfigut Rambo zeigt ist an einem Stand auf der Conservative Political Action Conference (CPAC) zu sehen. Die Veranstalter der «Conservative Political Action Conference» beschreiben das jährlich stattfindende Treffen «als eine der größten und einflussreichsten Zusammenkündigte von Konservativen weltweit». Trump ist dort in den vergangenen Jahren bereits der Hauptredner gewesen. Der Auftritt des Republikaners wird am Samstag, 26.02.2022, erwartet. Foto: John Raoux/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Trumps Republikaner in Orlando: Wo Trudeau böser ist als Putin

Bei der bizarren CPAC-Konferenz der US-Republikaner in Orlando spielt der Ukraine-Krieg kaum eine Rolle. Für die Ultrarechten ist klar: Der wahre Feind der Freiheit sitzt nicht in Moskau, sondern in Washington.

Die liberale Öffentlichkeit muss von seiner Schändlichkeit nicht überzeugt werden. Alles hängt in der polarisierten US-Gesellschaft davon ab, ob es zum Bruch bei den Republikanern kommt. Dafür gibt es bislang wenig Anzeichen.

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