Bartsch greift Söder an: „Treibt jeden Tag neue Sau durchs Dorf“

  • Dietmar Bartsch von der Linken kritisiert CSU-Chef Markus Söder für seine Corona-Politik.
  • Dieser missbrauche die Situation als Bühne und schüre Angst.
  • Bayern sei für Söder und seine „miese Corona-Bilanz“ Aufgabe genug.
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Berlin. Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder für dessen Kurs in der Corona-Politik scharf kritisiert. „Markus Söder treibt jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf“, sagte Bartsch am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Er warf dem CSU-Chef vor, Corona als Bühne zu missbrauchen und Angst zu verbreiten. „Seine Politik hat immer die Kanzlerkandidatur im Blick, was in dieser Situation unverantwortlich ist.“

Bartsch: Söder mit mieser Corona-Bilanz in Bayern

Söder hatte zuvor mit Blick auf die steigende Zahl täglich festgestellter Corona-Infektionen eine bundesweit einheitliche Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen, in Schulen und Horten gefordert und sich für mehr Rechte des Bundes beim Infektionsschutz ausgesprochen.

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„Entweder schaffen wir es, in den nächsten vier Wochen wieder die Zahlen unter Kontrolle zu bekommen - oder es wird sehr schwierig“, sagte der Ministerpräsident nach Teilnehmerangaben in einer Schaltkonferenz des CSU-Vorstands. „Dann wird es ein einsames Weihnachten.“

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Bartsch warf Söder „eine miese Corona-Bilanz“ in seinem Bundesland vor. Das sei Aufgabe genug für ihn. Der Bundestag müsse in der nächsten Sitzungswoche über die Corona-Politik diskutieren und über die Grundrichtung entscheiden.

RND/dpa

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