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Bartsch: Baerbock schreibt Rote-Socken-Kampagne von Union ab

  • Linksfraktionschef Dietmar Bartsch ist verärgert über Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, weil sie auf Distanz zu seiner Partei gegangen ist.
  • „Sie sollte nicht wie ein Plagiat der Union klingen“, sagt er.
  • Grüne müssten erklären, wie sie Klimaschutz mit FDP und Union durchsetzen wollen.
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Berlin. Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock für die Distanzierung von seiner Partei aus außenpolitischen Gründen scharf kritisiert. „Frau Baerbock schreibt wieder ab, diesmal vom Konrad-Adenauer-Haus: die Rote-Socken-Kampagne. Als Vorsitzende der Grünen sollte sie klingen wie die Vorsitzende der Grünen und nicht wie ein Plagiat der Union im Panikmodus“, sagte Bartsch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Baerbock hatte der „Süddeutschen Zeitung“ mit Blick auf die Linke und mögliche Koalitionen gesagt, Gespräche zwischen demokratischen Parteien auszuschließen, halte sie zwar für falsch.

„Aber wenn man außenpolitische Handlungsfähigkeit einer Regierung nicht sicherstellen kann, gibt es keine Regierungsgrundlage.“ Deutschland trage Verantwortung für Frieden in der Welt und ein gemeinsames Europa. „Und da hat sich die Linke in den letzten Wochen ins Abseits gestellt.“

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Bartsch sagte: „Die Grünen müssen erklären, wie sie Klimaschutz und mehr soziale Gerechtigkeit, zum Beispiel eine Kindergrundsicherung oder die Bürgerversicherung, durchsetzen wollen.“ Mit der FDP sei dies ebenso wenig zu erreichen „wie mit der staatspolitisch verwahrlosten Union“.

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