Die FDP sieht Deutschland in der Pflicht, auf die USA zuzugehen

  • Joe Biden hat die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen – doch was bedeutet das für Deutschland?
  • Die FDP sieht Deutschland vor der Aufgabe, die transatlantischen Beziehungen wieder zu verbessern, vor allem in der Handelspolitik und im Klimaschutz.
  • Der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff sagt aber auch: „Wir erwarten uns von Joe Biden keine Wunder, es wird auch weiter Streitpunkte geben.“
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Die FDP sieht Deutschland nach dem Wahlsieg von Joe Biden in den USA in der Pflicht, auf den künftigen US-Präsidenten zuzugehen. „Wir sehen in dieser Wahl auch einen Arbeitsauftrag für Deutschland und Europa: Es gilt nun, die transatlantischen Beziehungen wieder zu verbessern, vor allem in der Handelspolitik und beim Klimaschutz“, sagte der stellvertretende FDP-Fraktionschef Alexander Graf Lambsdorff dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND).

„Wir müssen dabei helfen, dass sich die USA in den Vereinten Nationen und internationalen Verträgen wieder engagieren, wie dem Pariser Klimaschutzabkommen, dem Nuklearabkommen mit dem Iran oder in der Weltgesundheits­organisation“, setzte er hinzu.

Lambsdorff weiter: „Wir erwarten uns von Joe Biden keine Wunder, es wird auch weiter Streitpunkte geben. Aber wir erwarten eine Verbesserung des Klimas zwischen den USA, Europa und Deutschland.“

Der FDP-Außenpolitiker erläuterte: „Joe Biden schätzt Freundschaften und Allianzen, denn er weiß, dass Freunde Amerika stark und nicht schwach machen. Das hat Donald Trump nie begriffen.“ Lambsdorff sagte außerdem: „Wir erwarten daher, dass Joe Biden wieder auf die atlantische Allianz setzt, auf internationale Zusammenarbeit und sehen mit Freude dieser neuen Politik entgegen.“

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