Die CDU will Bus- und Bahnfahrten zur Arbeit attraktiver machen

  • Der Countdown für das Klimakonzept der Union läuft.
  • Nun konkretisieren sich die Pläne.
  • Die Pendlerpauschale soll künftig Bus- und Bahn-Nutzer bevorzugen.
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Berlin. Bei ihrer Reform der Pendlerpauschale wollen CDU und CSU die Nutzer von Bus und Bahn „spürbar“ besserstellen. Um klimafreundliche Verkehrsmittel zu fördern, soll die Pendlerpauschale für Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) künftig „mindestens zehn Prozent“ über der für Autofahrer liegen, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Verhandlungskreise der Unionsexperten. „Das wäre spürbar“, hieß es. Auch wer auf sparsame Autos umsteige, solle von dieser höheren Rate profitieren.

Insgesamt soll die Pendlerpauschale erhöht werden, um den steigenden Benzinpreisen Rechnung zu tragen. Derzeit können Arbeitnehmer, die zur Arbeit pendeln, 30 Cent pro Kilometer steuerlich absetzen, bis zu einer Höchstgrenze von 4500 Euro im Jahr.

Thunberg und die Grünen zeigen Wirkung

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Die CDU will ihr Klimakonzept nach monatelanger Debatte Anfang September vorlegen. Verbraucher und Industrie sollen damit zu klimabewussterem Verhalten angeregt werden.

Das Thema war durch die von der Schwedin Greta Thunberg angeregten regelmäßigen Schülerdemonstrationen unter dem Motto "Fridays for Future" und den Höhenflug der Grünen in der Agenda der CDU nach oben gerückt. Es ist eines der Kernprojekte der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Teil des Konzepts ist auch eine Erhöhung der Abgabe auf Inlandsflüge. Im Gegenzug soll die Mehrwertsteuer für Bahntickets gesenkt werden.

RND/vat

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