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DGB-Chef: CDU soll keine Barrikaden gegen Recht auf Homeoffice aufbauen

  • Kommt das Recht auf Homeoffice oder nicht?
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) eine klare Absage erteilt.
  • DGB-Chef Reiner Hoffmann fordert die CDU auf, sich zu bewegen.
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Berlin. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, hat die Union aufgefordert, keine Barrikaden gegen ein Recht auf Homeoffice aufzubauen. “Dass wir bei mobiler Arbeit Regeln brauchen, ist doch offensichtlich“, sagte Hoffmann dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). “Jetzt geht es darum zu klären, wie der im Koalitionsvertrag vereinbarte Rechtsrahmen ausgestaltet wird”, setzte er hinzu.

Hoffmann betonte: “Gerade in der aktuellen Krise müssen wir schnell zu einem Standard für gute mobile Arbeit kommen. Wir fordern die CDU deshalb auf, keine Barrikaden aufzubauen.”

Ein Rechtsanspruch sei im Koalitionsvertrag nicht ausgeschlossen, sagte der DGB-Chef. “Es geht um mehr Selbstbestimmung und Sicherheit für die Beschäftigten und nicht um irgendwelche ‚Belastungsorgien'“, so Hoffmann. “Die CDU wäre klug beraten, sich diesen berechtigten Ansprüchen der Beschäftigten nicht zu verschließen.“

Wer würde von dem Gesetz profitieren?

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor dem Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) eine Absage erteilt. So wie der Vorschlag vorliege, werde er in dieser Legislaturperiode nicht mehr den Bundestag verlassen, hatte sie während einer Vollversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks in Berlin gesagt.

Heil will mit einem “Mobile Arbeit Gesetz“ einen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice schaffen – und zwar von 24 Tagen im Jahr. Das Recht soll nach den Plänen des Ministers aber nur gelten, wenn die Tätigkeit für die Arbeit im Homeoffice geeignet ist und keine betrieblichen Gründe dagegen stehen. Profitieren könnte also beispielsweise der Büroarbeiter, wohingegen der Bäcker seine Brötchen nicht zu Hause backen dürfte, auch wenn Heils Gesetzentwurf Wirklichkeit werden sollte.

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