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  • Deutschlandtag der Jungen Union: Kritik an Generalsekretären Blume und Ziemiak

JU-Delegierte kritisieren Generalsekretäre Blume und Ziemiak

  • CSU-Chef Markus Söder kam nicht zum Deutschlandtag der Jungen Union am Wochenende.
  • Die Unzufriedenheit über die Sticheleien gegen die Schwesterpartei bekam stattdessen CSU-Generalsekretär Markus Blume ab.
  • Auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak musste sich einige Kritik von den Delegierten anhören.
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Auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Münster haben am Samstag zahlreiche der Delegierten die Generalsekretäre von CDU und CSU für die Zwistigkeiten der beiden Schwesterparteien im Wahlkampf kritisiert. Sie warfen Markus Blume (CSU) und Paul Ziemiak mangelnde Professionalität beim Auftritt in den sozialen Medien oder auch fehlende Positionierungen beim Wahl-O-Maten vor.

Der Vorsitzende der JU NRW, Johannes Winkel, wollte dabei keine Beschwichtigungen der Generalsekretäre mehr hören: „Ihr beide habt es zu verantworten, dass im Bundestags­wahlkampf die Jusos und Olaf Scholz geschlossener waren als die CDU und CSU. Das ist eine absolute Frechheit.“

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Respekt für Laschet-Auftritt von Delegierten

Ein JU-Delegierter aus Schleswig-Holstein macht in der erstaunlich offenen Debatte eine von der Öffentlichkeit entkoppelte „Berliner Blase“ für das schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl mitverantwortlich. Ein Berliner JU-Wahlkämpfer hingegen warf Parteichef Armin Laschet vor: „Sie haben uns auf einen Kuschel­wahlkampf eingestellt. Nur leider hat der politische Gegner nicht mitgekuschelt.“

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Laschet hatte sich am Samstag der Kritik des Unions­nachwuchses gestellt und dabei für seine Rede und die Übernahme von Verantwortung für das schlechte Abschneiden der Partei bei der Bundestagswahl viel Respekt erhalten. Am Sonntag wird noch Unions­fraktions­chef Ralph Brinkhaus auf dem Deutschlandtag als Redner erwartet.

RND/dpa

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