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Deutscher Städtetag zur Impfkampagne: „Soziale Unterschiede dürfen nicht bremsen“

  • Der Deutsche Städtetag setzt auf eine Durchimpfung aller Bevölkerungsschichten, um die Impfkampagne zum Erfolg zu führen.
  • Deswegen würden sich die Bezirke darum bemühen, alle Menschen zielgruppengerecht anzusprechen.
  • Dabei nutzen sie unter anderem Kulturvermittler und Streetworker.
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Berlin. Der Deutsche Städtetag hat versichert, dass die Kommunen bei der Impfkampagne Menschen in sozial benachteiligten Vierteln gezielt ansprechen. „Nur wenn wir einen Großteil der Menschen aus allen Bevölkerungsschichten überzeugen, kann die Impfkampagne erfolgreich sein“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Soziale Unterschiede dürfen hier nicht bremsen.“

Mobile Impfteams in benachteiligten Vierteln

Alle großen Städte würden die stadtteilbezogenen Inzidenzen im Blick haben. „Sie kümmern sich darum, Menschen zielgruppengenau anzusprechen, die über übliche Kommunikationswege schwer erreichbar sind. Ziel ist, dass die bestehenden Impfangebote von priorisierten Personen akzeptiert und angenommen werden.“ Darüber hinaus würden mobile Impfteams zum Einsatz kommen, um die Menschen in benachteiligten Stadtteilen zu erreichen.

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Zudem gehe es darum, die coronabedingten Verhaltensregeln und Verbote zu vermitteln. Dedy sagt dem RND: „Hier nutzen die Städte unter anderem die bestehenden Strukturen in den Stadtteilen. Das reicht von Migrantenselbstorganisationen, Integrations- und Kulturvermittlern, Streetworkern, der Stadtteil- und Schulsozialarbeit bis zu den Informationskanälen von Kitas und Jugendeinrichtungen.“

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