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  • Deutsche Post im Lockdown-Dezember: DHL rechnet mit 1,8 Milliarden Sendungen zur Weihnachtszeit

Deutsche Post DHL geht mit „jeder verfügbaren Kapazität“ in zweiten Corona-Lockdown

  • Aktuell stellt die Deutsche Post DHL „jede verfügbare und mobilisierbare Kapazität“ bereit, um dem Paketaufkommen im Dezember Herr zu werden.
  • Gilt der letzte Monat eines Jahres traditionell allein schon wegen Weihnachten zu den versandstärksten, kommt jetzt noch der Corona-Lockdown dazu.
  • Insgesamt rechnet DHL 2020 mit 1,8 Milliarden Sendungen.
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Berlin. Die Deutsche Post DHL stellt sich vor dem Hintergrund des am Mittwoch beginnenden zweiten Corona-Lockdowns in diesem Jahr auf weitere Zuwachsraten beim Paketversand ein.

„Allein in der letzten Woche haben wir 56 Millionen Pakete sortiert und ausgeliefert – deutlich mehr als jemals zuvor in unserer Unternehmensgeschichte“, sagte der Paketvorstand des Konzerns, Tobias Meyer, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Zwar sei „nicht klar, ob ein kurzfristiger Lockdown nochmals deutlich mehr Menge bedingt“. Allerdings würden „die Menschen jetzt schon sehr viel bestellen und auch Geschenke rechtzeitig verschicken“, fügte er hinzu. Die Deutsche Post werde daher „jede verfügbare und mobilisierbare Kapazität bereitstellen“. Bis zuletzt sei es „gelungen, auch extrem hohe Paketmengen zu bewältigen“.

2020 Paketaufkommen von rund 1,8 Milliarden Sendungen

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Eine Konzernsprecherin sagte dem RND: „Es ist richtig, dass wir – verstärkt durch die Corona-Krise – in der diesjährigen Vorweihnachtszeit ein besonders hohes Paketaufkommen innerhalb Deutschlands sehen. Dabei rechnen wir mit Steigerungsraten von etwa 15 bis 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.“ Für das gesamte Jahr 2020 bedeute dies ein erwartetes Paketaufkommen von insgesamt rund 1,8 Milliarden Sendungen, so die Sprecherin weiter. Schon Ende November und damit fünf Wochen vor Weihnachten habe die Deutsche Post den alten Paketrekord aus dem Jahr 2019 geknackt; damals seien insgesamt rund 1,59 Milliarden Pakete transportiert worden.

Im Frühjahr hat der Konzern während des ersten Corona-Lockdowns rund 4.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Bis zum Jahresende kommen etwa 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte und mehr als 13.000 zusätzliche Fahrzeuge hinzu. Teilweise wird noch abends geliefert.

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