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Der Rentenbeitrag bleibt stabil bei 18,6 Prozent – für weitere zwei Jahre

  • Die Corona-Krise setzt der Wirtschaft heftig zu und hat damit auch zu Einnahmeausfällen bei der Rentenversicherung geführt.
  • Dennoch ist die finanzielle Grundlage solide, wie die Präsidentin der Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, im Gespräch mit dem RND erläutert.
  • Beim Rentenbeitrag gibt es beruhigende Nachrichten – und nicht nur dort.
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Berlin. Die Finanzlage der Rentenversicherung ist trotz der Corona-Krise so robust, dass vorerst keine Beitragserhöhungen zu erwarten sind. “Der Beitragssatz bleibt voraussichtlich weitere zwei Jahre stabil bei 18,6 Prozent”, sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). “Danach wird eine Anhebung nötig sein.”

Das sei ein Ergebnis der Schätzung zur Finanzlage der Rentenversicherung, die jedes Jahr im Juli durchgeführte werde.

Roßbach verwies darauf, dass der Beitragssatz bis 2025 gesetzlich bei höchstens 20 Prozent gedeckelt ist. “Die Schätzer sind übrigens auch zum Ergebnis gekommen, dass das Rentenniveau zumindest vorerst noch ansteigen wird”, sagte sie.

Die Herrin der Rente: Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung.

Die Rentenversicherung stehe auch in der Corona-Krise finanziell auf sicheren Füßen. “In der Krise verringert sich die Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenversicherung etwas schneller als geplant, aber sie ist immer noch gut ausgestattet”, sagte Roßbach.

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“Sie wird nach unseren Vorausberechnungen auch Ende des Jahres noch rund 38 Milliarden Euro betragen”, fügte die Rentenversicherungspräsidentin hinzu. “Das ist weniger als die 40,5 Milliarden Euro, bei denen sie Ende 2019 lag. Aber es zeigt, dass die Rentenversicherung in der Corona-Krise gut und sicher aufgestellt ist.”

Roßbach erläuterte zudem: “Es geht bei den Einnahmen der Rentenversicherung aktuell wieder nach oben.” Sie sagte: “In den Monaten März und April hatten wir – als Folge des Lockdowns – geringere Beitragseingänge.” Jetzt stelle die Rentenversicherung fest: “Im Mai und Juni liegen wir bei den Beitragseingängen wieder über den Werten, die wir zur gleichen Zeit im Vorjahr hatten, was auch an der Nachzahlung von Beiträgen liegt, die vorher gestundet waren.”

Die Rentenversicherungspräsidentin sagte: “Ich bin zuversichtlich, was die weitere Entwicklung bei der Rentenversicherung in der Corona-Krise angeht.”

Das gesamte Interview mit Gundula Roßbach können Sie ab Samstagmorgen bei RND.de lesen.

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