Der geplatzte Traum vom starken Texas

  • Der Frost in Texas ließ nicht nur massenhaft Wasserleitungen bersten und private Stromrechnungen in fünfstellige Höhen steigen.
  • Geplatzt ist jetzt auch der Traum vom besonders starken Stück Amerika, das Texas immer sein wollte.
  • Das Desaster zeigt die dunkle Seite der Deregulierung bei Energie, Versorgung und Bau.
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Liebe Leserinnen und Leser,

Scott Willoughby, 63, bezieht Sozialhilfe und lebt in Royse City, einem Vorort von Dallas, Texas. Eigentlich ist er alles andere als ein Prominenter.

Dass sein Name nun trotzdem durch Medien innerhalb und außerhalb der USA geistert, liegt an der hohen Monatsabrechnung für Strom, die Willoughby soeben bekommen hat: 16.752 Dollar.

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Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist auch eine fünfstellige Stromrechnung nicht ausgeschlossen. Ursache ist in diesem Fall nicht etwa ein verrutschtes Komma, ursächlich sind verrutschte Verhältnisse im real existierenden Kapitalismus.

„Die Summe entspricht meinen gesamten Ersparnissen“: Stromkunde Scott Willoughby aus Royse City nahe Dallas, Texas. © Quelle: MSNBC / screenshot

Strom war wegen des Zusammenbruchs diverser Netze in Texas sehr knapp geworden. Für Willoughby wurde dies zum Verhängnis. Denn er hatte bei einem halbseidenen Stromversorger namens Griddy einen extrem an der Marktlage orientierten Großhandelstarif gewählt. Schießt die Nachfrage plötzlich steil nach oben, darf Griddy parallel auch die Preise steigen lassen – und zwar ebenso steil. Diesen Aspekt hatten beide Seiten bei Vertragsschluss wohl als Detail von rein theoretischer Bedeutung abgetan. Aber ist nicht Amerika ein freies Land und Texas erst recht? Und ist nicht jeder seines Glückes Schmied?

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Nun allerdings zeigt sich die Realität des hier fehlenden Rechtsrahmens in seiner ganzen Hässlichkeit. „Die Summe entspricht meinen gesamten Ersparnissen“, klagte Willoughby gegenüber Reportern der „New York Times“.

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Der Liberalisierung folgen Chaostage

Jahrzehntelang haben die Texaner aus der totalen Liberalisierung einen Kult gemacht. Die Losung lautete: Soll sich doch bitte jeder mit Strom und Wasser versorgen, wie er will – der Markt wird kostengünstige Lösungen für alle bieten. Jetzt entdecken die Texaner, während sie mit Eimern nach Trinkwasser anstehen, die dunkle Seite der Deregulierung.

Frostempfindliche Wasserleitungen sind die billigsten, also her damit. Auch Stromtarife rein nach Marktlage zum Beispiel waren natürlich günstig, meist gab es ja ein Überangebot. Solche Tarife blieben aber nun mal verbunden mit dem Risiko, bei extremer Verknappung extreme Preise zahlen zu müssen. Bei vielen Texanern wurden in den letzten Tagen mal eben 100 Dollar pro Tag für Strom fällig – und das waren die milderen Fälle.

Ein Foto vom vergangenen Wochenende: Freiwillige organisieren Nahrungsmittelspenden für notleidende Familien in Austin, Texas. © Quelle: imago images/ZUMA Wire

Inzwischen übt sogar der sonst marktliberale republikanische Gouverneur Greg Abbott Kritik an solchen Exzessen: „Es geht nicht an, dass die Stromfirmen jetzt Texanern mit kleinen Einkommen derartig astronomische Rechnungen aufdrücken.“ Aber ist das echte Empörung? Oder nur der Versuch, haarsträubende Missstände im Nachhinein zu bemänteln?

Mit ungewohnter Strenge fragen derzeit Amerikas nationale Medien: Warum führte überhaupt ein in diesen Breiten zwar seltener, aber eben doch natürlicher Wintereinbruch zu einer so verstörenden Abfolge von Chaostagen?

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Die Republikaner und ihr Blame Game

Man stößt auf sträflichen Leichtsinn von Privaten, aber auch auf einen Staat, der die Daseinsvorsorge vernachlässigt. Millionen von Menschen waren deshalb jetzt tagelang ohne Strom, bislang wurden 47 Tote gezählt. Ein elfjähriger Junge erfror in einem ausgekühlten Wohnanhänger, ein lungenkranker älterer Mann erstickte, als die Beatmungsmaschine in seinem Privathaus keinen Strom mehr hatte.

Viele Texaner sind noch immer wegen geplatzter Leitungen ohne Wasser. Ausgebildete Klempner gibt es nicht genug in Texas, auch das für Reparaturen nötige Material fehlt. Das Desaster betrifft auch Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser. „Es ist die Hölle“, schimpfte der Chefarzt Dr. Joseph Varon im National Public Radio. Er selbst habe zu Hause kein Wasser, auch seine Klinik in Houston habe kein Wasser, „und ich muss ein Hotelzimmer mieten, damit ich duschen kann“.

Ein Straße in Fort Worth, Texas, Ende voriger Woche: Schmelzwasser mischt sich mit Wasser aus geborstenen Trinkwasserleitungen. © Quelle: imago images/ZUMA Wire

Der frühere texanische Gouverneur Rick Perry gab einst eine eigenwillige Losung aus: „Bevor wir uns vom Bund Vorschriften machen lassen zur Stromversorgung, halten wir als Texaner lieber mal ein paar Tage ohne Strom aus.“ Diese Haltung mag damals Beifall gebracht haben. Doch es sind Sprüche, an die sich die in Texas seit Jahrzehnten dominierenden Republikaner ungern erinnern lassen in diesen Tagen.

Hektisch versuchten die Republikaner, den erneuerbaren Energien die Schuld zuzuweisen. Doch das Blame Game ging nach hinten los. Entscheidend für die Stromausfälle war der frappierende Ausfall von Gaskraftwerken, darin sind sich die Experten einig. Das „Wall Street Journal“ sieht das zentrale Problem in der Abwesenheit eines staatlich koordinierten Notfallsystems. Dazu hätte unter anderem ein intelligentes Energiemanagement gehört, wie der Wissenschaftsjournalist Robinson Meyer im Magazin „The Atlantic“ darlegt: Mit einem „rolling Blackout“ hätte man bei schwindender Kraft im Netz immer noch dafür sorgen können, dass der Strom mal an- und wieder ausgeschaltet wird. So hätten Millionen Häuser zumindest zeitweise immer wieder ans Netz gehen können. Texas aber bekam auch keine Notversorgung dieser Art hin.

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Die Blamage des Senators Cruz

Für Texas und sein Image ist dies ein Totalschaden. Jahrzehntelang fühlte sich der Staat stärker als andere. Wegen ihrer Gas- und Ölvorkommen, trommelten die Texaner, sei man energieunabhängig und auf niemanden angewiesen.

„Wie einzigartig Texas in dieser Hinsicht ist, wurde uns schon als Kindern in der Schule eingetrichtert“, erzählte die in Dallas aufgewachsene Karen Attiah, Chefin der Meinungsseite bei der „Washington Post“, auf NPR. In einem eigenen Beitrag schrieb sie jetzt, es sei Zeit, diesen „Mythos des texanischen Exzeptionalismus“ endlich zu beerdigen.

Einmal Cancun und zurück: Dieses Standbild eines Videos zeigt Ted Cruz, Senator des Bundesstaats Texas, am Cancun International Airport . © Quelle: Dan Christian Rojas/AP/dpa

Tatsächlich liegt das Besondere an Texas derzeit nur in der besonderen Peinlichkeit der Dinge, die aus dem Staat gemeldet werden. So setzte sich der prominenteste Politiker des Bundesstaates, der republikanische Senator Ted Cruz, allen Ernstes in den mexikanischen Badeort Cancun ab, als es für seine Wähler dunkel und kalt wurde.

Dort angekommen, entschloss er sich allerdings mit Blick auf die – milde gesagt: ungünstige – Medienberichterstattung in der Heimat zur raschen Rückkehr. Damit aber war die Blamage erst recht perfekt.

Normalerweise, höhnte die „Washington Post“, dauere es mindestens einen ganzen Tag, „um in Cancun etwas Peinliches zu tun, das man ewig bereut“. Im Fall von Cruz habe es jedoch nur zehn Stunden gedauert, ab dem Aufsetzen seines United-Flugzeugs in Mexiko um 19:52 Uhr „bis zu dem Zeitpunkt, als er gegen sechs Uhr morgens einen Rückflug nach Houston buchte – weil der Senator anscheinend merkte, dass er einen schrecklichen Fehler gemacht hatte“.

Zusammenrücken in schwierigen Zeiten

Gibt es also gar nichts Gutes über Texas zu berichten? Doch. Wie immer, wenn die Zeiten schwierig werden, rücken die Menschen ein Stück zusammen – sodass man hinterher sogar sagen kann: Es war nicht alles schlecht.

Kurierfahrerin Chelsea Timmons (32) aus Houston zum Beispiel hatte Glück im Unglück: Als ihr Wagen in Austin auf einer vereisten abschüssigen Zufahrt ins Rutschen kam, schloss sie die Augen und betete, dass sie nicht auf das Haus der Kunden prallen würde, die bei ihrem Lieferdienst Supermarktware bestellt hatten. Timmons landete im Blumenbeet. Weil aber die Auffahrt eine Eisbahn blieb, auf der auch ein Abschleppen unmöglich war, baten die Hausbesitzer Doug Condon und Nina Richardson die Fahrerin ins Haus.

Am ersten Abend gab es Steaks mit Gorgonzolasoße: Fünf Tage verbrachte die eingeschneite Lieferdienstfahrerin Chelsea Timmons im Haus von Nina Richardson und Doug Condon in Austin, Texas. Auf CNN erzählten die drei am Sonntag strahlend ihre Geschichte. © Quelle: CNN / screenshot

Am ersten Abend gab es Steaks mit Gorgonzolasoße. Und weil die Witterung fünf Tage völlig ungnädig blieb, blieb Chelsea noch fünf Tage bei Nina und Doug. „Uns schien es albern, sich vorzustellen, dass sie in ein Hotel gehen würde“, sagte Hausherrin Richardson. „Der Gedanke ist uns nicht einmal in den Sinn gekommen.“ Strahlend erzählten die drei am Sonntag auf CNN ihre herzerwärmende kleine Geschichte.

Sogar der unglückliche texanische Stromkunde Willoughby bekam inzwischen gute Nachrichten. Sein Spendenaufruf auf Gofundme brachte bis Dienstagmittag schon mehr als 12.000 Dollar. „Man will ja kein Unmensch sein“, schrieb einer, der 20 Dollar spendete. Summen wie diese spendeten am Ende verblüffend viele.

FACT AND FIGURES: Entscheidungen gegen Trump und die Todesstrafe

Im Justizwesen der USA kam es zu Beginn dieser Woche zu drei Weichenstellungen, die Donald Trump und vielen seiner Freunde bei den Republikanern missfielen.

1. Der Supreme Court machte den Weg frei für die Herausgabe von Trumps Steuerunterlagen an die Staatsanwaltschaft in New York. Manhattans Bezirksstaatsanwalt Cyrus Vance Jr. reagierte mit einem sehr knappen Tweet: „Die Arbeit geht weiter.“ Keiner der von Trump ernannten Richter unterstützte übrigens den früheren Präsidenten.

2. In einem weiteren Verfahren wies der Supreme Court Anträge von Trumps Unterstützern zurück, sich noch einmal mit den Wahlauszählungen in Pennsylvania, Wisconsin, Michigan, Georgia und Arizona zu befassen. Damit dürfte im juristischen Vorgehen gegen das Wahlergebnis endgültig das Ende der Einbahnstraße erreicht sein. Von Anfang an hatten sämtliche Gerichte bemängelt, es gebe keinerlei Beweise für irgendeinen Rechtsverstoß bei der Wahl.

3. Virginia hat unterdessen beschlossen, als 23. Bundesstaat der USA die Todesstrafe abzuschaffen. Nach Angaben des Death Penalty Information Centers hat Virgina seit seiner Gründung als britische Kolonie fast 1.400 Menschen hingerichtet – mehr als jeder andere Bundesstaat der USA. Derzeit sitzen noch zwei wegen Mordes verurteilte Häftlinge in Virginia in Todeszellen. Ihre Strafen werden in lebenslange Haft umgewandelt. Die Republikaner, die im Kongress von Virginia keine Mehrheit mehr haben, bedauerten die Entscheidung.

POPPING UP: Springsteen und der „nicht so coole“ Obama

Der frühere US-Präsident Barack Obama (59) und der Musiker Bruce Springsteen (71) sind seit Langem befreundet. Nun haben sie einen gemeinsamen Podcast gestartet – Titel: „Renegades: Born in the USA“. In acht Folgen, ließ Anbieter Spotify wissen, werden sich die beiden unterhalten, unter anderem über „Vaterschaft, Ehe und die Zukunft Amerikas“.

„Wir haben einige Antworten gefunden, haben ein paar Sachen gelernt, haben gelacht und einige Gläser getrunken": Bruce Springsteen und Barack Obama. © Quelle: Rob DeMartin/obs

„Oberflächlich betrachtet haben Bruce und ich nicht viel gemeinsam“, sagt Obama in der ersten Folge. „Er ist ein weißer Kerl aus einer Kleinstadt in Jersey. Ich bin ein Schwarzer mit Eltern unterschiedlicher ethnischer Herkunft, geboren auf Hawaii. Er ist eine Rock-’n’-Roll-Ikone. Ich bin … nicht so cool.“

Der 59-jährige Ex-Präsident beschreibt eine entspannte Zusammenarbeit mit dem Sänger des Hits „Born in the USA“. „Wir haben einige Antworten gefunden, haben ein paar Sachen gelernt, haben gelacht und einige Gläser getrunken.“ Einmal hätten sie einen Ausflug in Springsteens Corvette gemacht – und seien dabei den Personenschützern des Secret Service „entwischt“.

Der neue Präsident, Joe Biden, wird den Obama-Springsteen-Talk mit Freuden sehen: Ein Zusammenrücken von Amerikanern mit unterschiedlicher Vorgeschichte ist ein zentrales Anliegen seiner Präsidentschaft.

DEEP DIVE: Bidens „Münchener“ Rede und ihr Effekt

Ohne einen Fuß aus der Tür des Weißen Hauses zu setzen, hat Joe Biden die Teilnehmer der Münchener Sicherheitskonferenz beeindruckt, politisch wie emotional. Seine Ansprache an die europäischen Verbündeten ist das bisher wichtigste außenpolitische Dokument der Biden-Präsidentschaft.

Bidens wichtigste Botschaft ist: „America is back.“ Doch in der Rede steckt mehr. Der neue Mann im Weißen Haus sieht die Phase, in der wir leben, als schicksalhaft für die gesamte weitere Weltgeschichte: „Historiker werden diesen Moment als Wendepunkt untersuchen und darüber schreiben.“ Die Demokratien seien wie noch nie herausgefordert und infrage gestellt worden durch Autokraten. Nun gehe es um Gegenwehr. „Demokratie kommt nicht von ungefähr. Wir müssen sie verteidigen, dafür kämpfen, sie stärken, sie erneuern. Wir müssen beweisen, dass unser Modell kein Relikt der Geschichte ist.“

China und Moskau reagierten mit auffallender Kühle auf Bidens „Münchener“ Rede. Kein Wunder. Biden hat ein neues Wir-und-Die markiert. Das Verhältnis zu China beschreibt Biden als „strategischen Wettbewerb“, der allerdings auch „hart“ werden könne. Russlands Verhalten deutet er noch düsterer: letztlich, auch wenn das Wort nicht fällt, als Aggression.

„Historiker werden diesen Moment als Wendepunkt untersuchen und darüber schreiben“: US-Präsident Joe Biden bei seiner vom Weißen Haus nach Deutschland gestreamten Ansprache an die Münchener Sicherheitskonferenz. © Quelle: imago images/MediaPunch

Wörtlich sagte Biden: „Putin versucht, Europa zu schwächen – das europäische Projekt und unser Nato-Bündnis. Er möchte die transatlantische Einheit und unsere Entschlossenheit untergraben, weil es für den Kreml so viel einfacher ist, einzelne Staaten zu schikanieren und zu bedrohen, als mit einer starken und eng geeinten transatlantischen Gemeinschaft zu verhandeln.“

Bidens Redetext wird derzeit von Fachleuten rund um den Globus rauf und runter analysiert: Was, beispielsweise, hat es zu bedeuten, dass ein Absatz mit „Putin“ beginnt, ohne dass dessen Vorname erwähnt wird oder sein Amtstitel? Jeder weiß: Trump hatte den russischen Präsidenten in den Jahren zuvor öffentlich immer wieder huldvoll als „starken Führer“ bezeichnet. Diese Zeiten sind jetzt mehr als vorbei. Dem neuen amerikanischen Präsidenten kann es schon mal passieren, dass er mit Blick auf Moskau nicht jede einzelne Höflichkeitsregel einhält. Biden hat sich in München nicht nur bei seinen Verbündeten zurückgemeldet, sondern auch bei seinen Gegnern, mit scharfem Blick und geradem Rücken.

WAY OF LIFE: Wenn Lehrer live über Eltern lästern

„Sind wir unter uns?“ Auf diese Frage kann es bei Videokonferenzen keine Antworten geben, die sich auf letzte Gewissheiten stützen. Diese Lektion haben jetzt auch Lehrer der Oakley Union Grundschule nahe San Francisco gelernt. In einer vermeintlich vertraulichen Schalte der Schulleitung lästerten sie lebhaft über vom Lockdown genervte Eltern, die in Eingaben an die Stadt den dringenden Wunsch geäußert hatten, bald wieder ihre Kinder in die Schule bringen zu können.

Lockdownfrust: Eltern in der kalifornischen Kleinstadt Oakley demonstrieren für eine rasche Rückkehr zu Schulöffnungen. © Quelle: CBS Bay Area (screenshot)

Tenor der Lehrer: Die doofen Eltern suchen doch nur einen Babysitter. Eine Lehrerin griff zu nicht zitierfähigen Formulierungen und sagte sinngemäß, von solchen Leute habe sie die Nase voll. Ein Mitglied der Schulleitung gab ihr recht: Den Eltern gehe es Wirklichkeit nur darum, „dass sie zu Hause wieder in Ruhe kiffen können“.

Ein Anonymus lud das Video auf Youtube hoch – die komplette Schulleitung trat mittlerweile zurück.

Der Vorfall im nur 26.000 Einwohner zählenden Oakley wurde in Lokalzeitungen berichtet, schaffte es aber später auch in die Abendnachrichten der großen Fernsehsender. Denn es geht um ein Thema mit offenbar wachsender Bedeutung: Die Gereiztheit der Menschen in der Pandemie wächst – auch in sonst so entspannten Gegenden wie der San Francisco Bay Area.

Kommen Sie gut durch diese wechselvollen Zeiten! Die nächste Ausgabe von „What’s up, America?“ erscheint am 2. März.

Ihr Matthias Koch

PS: Alle Infos zur US-Wahl finden Sie jederzeit auf unserer Themenseite.

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