Der Fall Lübcke und seine Folgen

  • Hier gibt RND-Chefredakteur Marco Fenske täglich einen Überblick.
  • Heute blicken wir ein Jahr zurück:
  • Damals wurde Walter Lübcke kaltblütig ermordet.
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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

heute blicken wir zurück auf ein Ereignis, das in Erinnerung bleiben muss: die Ermordung von Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke. Der Politiker war zur Zielscheibe von Rechtsradikalen geworden, weil er sich für Flüchtlinge einsetzte. Lübcke wurde auf seiner Terrasse hingerichtet.

Unsere Reporterin Julia Rathcke hat sich auf Spurensuche begeben und den Fall Lübcke noch einmal aufgerollt. Lesen Sie hier ihren Hintergrundbericht.

Auch ein Jahr später bleiben die Fragen:

Sind wir auf dem rechten Auge blind?

Und wie konnte es so weit kommen?

Rechtsextreme Netzwerke müssten bekämpft werden. “Der Rechtsextremismus ist derzeit die größte Bedrohung für unseren demokratischen Rechtsstaat”, sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU) dem RND. Den Kommentar von meinem Kollegen Jan Sternberg lesen Sie hier.

Themenwechsel.

In den vergangenen Monaten wurde deutlich, dass das Coronavirus auch die geopolitische Ordnung verändern wird. In Washington sitzt ein unfähiger Präsident, und Pekings Machtanspruch wächst – kommentiert unser Brüssel-Korrespondent Damir Fras hier.

Deutliche Kritik in ungewissen Zeiten: Was hätte wohl Marcel Reich-Ranicki dazu gesagt? Am Dienstag wäre er 100 Jahre alt geworden. Lesen Sie hier das Porträt meines Kollegen Kristian Teetz.

Wir wünschen einen erfolgreichen Start in den Tag!

Ihr Marco Fenske

Chefredakteur RedaktionsNetzwerk Deutschland

marco.fenske@RND.de

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“Staat, Sex, Amen”
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