Das Klimathema dominierte Davos: Die besten Bilder und Zitate

  • Das 50. Weltwirtschaftsforum in Davos geht an diesem Freitag zu Ende.
  • Es wurde ein Gipfel, der ganz im Zeichen der Klimadebatte stand.
  • Im Mittelpunkt waren dabei vor allem Klimaaktivistin Greta Thunberg und US-Präsident Donald Trump, aber auch einer, den wohl die wenigsten auf dem Schirm hatten.
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Protest für den Klimaschutz: Das 50. Weltwirtschaftsforum stand ganz im Zeichen des Klimathemas.  @ Quelle: Ennio Leanza/KEYSTONE/dpa
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Berlin/Davos. Der Klimawandel bestimmt spätestens seit Fridays for Future immer wieder die Schlagzeilen. Und so dominierte das Thema auch das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Davos, das an diesem Freitag zu Ende geht.

Wie schon beim UN-Klimagipfel in New York im vergangenen September waren die Protagonisten vor allem US-Präsident Donald Trump und Klimaaktivistin Greta Thunberg. Während der eine Aufsehen erregte, indem er den Klimawandel gänzlich ignorierte und stattdessen ein Loblied auf sich und die USA sang, hielt die andere mit dramatischen Worten dagegen.

Einer aber machte eher überraschend von sich reden. Grünen-Chef Robert Habeck war nach Trumps Rede derart sauer, dass er sie nach Strich und Faden zerpflückte. Fassungslos zeigte er sich danach im Interview mit einer ZDF-Reporterin. „Das war die schlechteste Rede, die ich in meinem Leben gehört habe.“

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Ignoranz sei gar kein Ausdruck mehr, sagte er mit Blick auf Trumps Ausklammern des Klimathemas. Und so habe sich der US-Präsident nicht nur nicht als Alliierter, sondern als Gegner entpuppt. Das und was sonst noch los war, zeigt die Bildergalerie.

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Greta Thunberg und Luisa Neubauer streiken in Davos
1:19 min
Auch beim Weltwirtschaftsforum wird freitags gestreikt: Greta Thunberg und Luisa Neubauer führen einen Klimaprotest in Davos an.  © AFP

Thunberg hat spöttische Äußerungen von US-Finanzminister Steven Mnuchin an sich abprallen lassen. Seine herablassenden Bemerkungen hätten „natürlich keine Auswirkungen“ auf sie und ihre Mitstreiter, sagte Thunberg am Freitag zum Ende des Weltwirtschaftsforums in Davos.

Mnuchin hatte tags zuvor Thunbergs Forderung abgelehnt, Regierungen und Unternehmen müssten ihren Verbrauch fossiler Brennstoffe drastisch zurückfahren. Auf die Frage, welchen Einfluss das auf das US-Wirtschaftsmodell hätte, erwiderte er: „Ist sie die Chefökonomin? Wer ist sie? Ich bin verwirrt.“ Nach kurzer Pause fügte Mnuchin hinzu, das sei „ein Witz“ gewesen. Wenn die 17-Jährige einmal Wirtschaft studiert habe, „kann sie wiederkommen und uns das erklären“, schloss Mnuchin.

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Vor einer Fridays-for-Future-Demonstration am Freitag in Davos sagte Thunberg, junge Klimaaktivisten bekämen ständig Äußerungen wie die von Mnuchin zu hören. Ihr gehe es aber darum, auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und Taten einzufordern. Deshalb „können wir uns nicht um solche Dinge kümmern“, sagte sie. „Die Lage wird nicht behandelt wie die Krise, die sie ist“, erklärte sie an der Seite weiterer junger Aktivistinnen, darunter Luisa Neubauer aus Deutschland.

RND/cz/AP

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