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Greta Thunberg: Ungewöhnliches Interview dank Corona-Maßnahmen

  • Für eine BBC-Serie wollte Greta Thunberg ein Interview mit dem norwegischen Klima- und Umweltwissenschaftler Per Espen Stoknes führen.
  • Wegen der Corona-Pandemie war der Schwedin aber die Einreise nach Norwegen nicht erlaubt.
  • So entstand ein Interview der ungewöhnlichen Art.
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Stockholm. Wie interviewt man jemanden persönlich, in dessen Land man coronabedingt nicht reisen darf? Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat sich für ein Gespräch mit einem Forscher im benachbarten Norwegen kurzerhand an der Grenze zwischen ihren beiden Ländern getroffen. Das zeigten Bilder, die die 17-Jährige am Donnerstag auf Twitter und Instagram veröffentlichte. Auf einem der Fotos begrüßten sich die beiden am Grenzübergang Morokulien mit dem jeweiligen rechten Fuß – ohne dafür jedoch das Land des anderen zu betreten.

Laut Thunbergs Angaben interviewte sie den Klima- und Umweltwissenschaftler Per Espen Stoknes für eine kommende Doku-Serie der BBC. Weil ihr als Stockholmerin jedoch die Einreise nach Norwegen nicht erlaubt sei, hätten sie und Stoknes sich entschlossen, auf der jeweiligen Seite der schwedisch-norwegischen Grenze zu bleiben. “Aber hey, jetzt bin ich FAST in Norwegen gewesen!”, schrieb die junge Schwedin dazu.

RND/dpa

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