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Damit Hater sich abreagieren können: Comedian startet Greta-Hotline

  • Der Hass auf Greta Thunberg scheint gerade in den sozialen Medien keine Grenzen zu kennen.
  • Um den Frust gegenüber der schwedischen Klimaaktivistin zu kanalisieren, hat der australische Comedian Mark Humphries jetzt eine Greta-Hotline ins Leben gerufen.
  • Das steckt dahinter.
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Damit sie ihre Wut auf Greta Thunberg nicht mehr durch Hasspostings in sozialen Netzwerken zum Ausdruck bringen, hat ein australischer Comedian für selbst erklärte Feinde der schwedischen Klimaaktivistin eine fiktive Greta-Hotline angeboten. In einem Satirevideo stellt der Komiker sich als Mann mittleren Alters vor, der ein ziemlich peinliches Problem habe. Unerklärlicherweise werde er wütend auf ein Mädchen, das sich die Rettung des Planeten in den Kopf gesetzt hat – und stelle damit keinen Einzelfall dar.

Es sei nur allzu verständlich, dass Kinder, die sich wie Erwachsene verhalten, Erwachsene dazu ermutigen würden, kindisches Verhalten an den Tag zu legen, heißt es in dem Clip weiter. Doch es gibt Hoffnung: Die Lösung für das Dilemma der Hater der 16-Jährigen liege in einer Greta-Hotline. Hier könnten Erwachsene ihrem Frust freien Lauf lassen, die das dringende Bedürfnis haben, ein Kind anzuschreien – und die ihren Unmut bisher in den sozialen Medien kundtun.

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Greta von Idee mit Hotline begeistert

So musste beispielsweise die unter dem Namen „Fridays for Hubraum“ gegründete Facebook-Gruppe für Autoliebhaber, die sich als Gegenbewegung zu Greta Thunbergs Fridays for Future versteht, in der Nacht zu Donnerstag zunächst wieder geschlossen werden. Grund dafür waren zahlreiche Hassbotschaften, die teilweise Morddrohungen gegen Thunberg und rechtsradikale Parolen enthielten.

Lesen Sie auch: Hass gegen Fridays for Future: Warum die Jugend sowieso gewinnen wird

Die Betroffene selbst zeigte sich übrigens von der kreativen Idee begeistert, für ihre Feinde eine Hotline zum Abreagieren einzurichten. Die 16-jährige Schwedin teilte das Video auf Twitter und schrieb dazu: „Durchhalten! Jetzt kommt Hilfe.“

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RND/ak/dpa