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CSU-Mittelstandschef kritisiert Söders Grünen-Kurs: „Diese Strategie verstehe, wer will“

  • CSU-Chef Markus Söder hatte die Grünen unlängst als den „spannenderen Partner“ für die Union bezeichnet.
  • Der Chef der CSU-Mittelstandsunion versteht diese Strategie nicht.
  • Auch das Nachtreten gegen Armin Laschet kritisert Franz Pschierer.
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München. In der CSU regt sich Unmut über den politischen Kurs von Parteichef Markus Söder und dessen anhaltende Kritik am Unionskanzlerkandidaten und CDU-Chef Armin Laschet.

Der Chef der CSU-Mittelstandsunion, Franz Pschierer, sagte dem „Münchner Merkur“, er halte es für falsch, den Grünen „den roten Teppich auszurollen“. Das erhöhe nur den Preis bei möglichen Koalitionsverhandlungen.

Söder hatte die Grünen jüngst in einem Interview als den „spannenderen Partner“ für die Union nach der Bundestagswahl am 26. September bezeichnet. „Diese Strategie verstehe, wer will. Ich verstehe sie jedenfalls nicht“, sagte Pschierer. Die CSU dürfe „nicht grüner werden als die Grünen“.

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Zu den jüngsten Sticheleien Söders gegen Laschet und Friedrich Merz (CDU) sagte Pschierer: „Ich kann dieses Nachtreten gegen Armin Laschet nicht verstehen. Das hilft nur den Grünen.“ Er sei überzeugt davon, dass „Armin Laschet und Friedrich Merz im Team gerade bürgerliche Wähler, die unentschlossen sind, motivieren können“.

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Pschierer ist Mitglied des bayerischen Landtags und war bis zum November 2018 Wirtschaftsminister in Söders Kabinett in Bayern. Sein Verhältnis zu Söder gilt seitdem als belastet.

RND/dpa

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