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CSU fordert 1000 Euro Homeoffice-Pauschale – auch nach der Pandemie

  • Die CSU will sich dafür einsetzen, dass Arbeitnehmer im Homeoffice steuerliche Vorteile haben.
  • Alexander Dobrindt fordert eine Homeoffice-Pauschale von 1000 Euro, die auch nach der Pandemie weiter gelten solle.
  • Ein Recht auf Homeoffice, wie es die SPD fordert, lehnt Dobrindt ab.
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Berlin. Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, setzt sich dafür ein, das Arbeiten im Homeoffice stärker steuerlich zu fördern. Im Deutschlandfunk schlug er eine Pauschale von 1000 Euro pro Jahr vor – als „Signal an eine sich modernisierende Arbeitswelt“. Dobrindt will diese Forderung nach eigenen Worten in das Wahlprogramm der CSU aufnehmen, das es neben dem gemeinsamen Programm mit der CDU geben soll. Ein Recht auf Homeoffice, wie es die SPD fordert, lehnt Dobrindt ab.

Homeoffice-Pauschale: 1.000 statt 600 Euro

Der Bundestag hatte im vergangenen Jahr beschlossen, dass jeder Steuerpflichtige, der zu Hause arbeitet, pro Jahr 600 Euro steuerlich geltend machen kann. Das entspricht einem Betrag von fünf Euro pro Arbeitstag im Homeoffice.

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft schlug vor, aus der Homeoffice-Pauschale von maximal 600 Euro pro Jahr eine Mobile- Arbeit-Pauschale von 1.000 Euro zu machen, „und zwar ohne aufwendige Einzelnachweise in der Steuererklärung“. Zudem sollte die steuerliche Sofortabschreibung für die Büroausstattung von bisher 1.000 auf mindestens 1.500 Euro aufgestockt werden, sagte Bundesgeschäftsführer Markus Jerger am Samstag.

RND/dpa

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