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  • Coronavirus: Bayern verhängt erste Ausgangssperre in Kleinstadt

Erste Ausgangssperre wegen Coronavirus in Bayern verhängt

  • Das Coronavirus breitet sich rasant aus.
  • Jetzt ist im Freistaat die erste Ausgangssperre verhängt worden.
  • In der 6500-Einwohner-Stadt Mitterteich in der Oberpfalz dürfen die Menschen ihre Wohnungen nur noch zum Einkaufen, für Arztbesuche und die Arbeit verlassen.
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Mitterteich/Tirschenreuth. Das Landratsamt Tirschenreuth hat wegen der Verbreitung des Coronavirus für die Stadt Mitterteich eine sofortige Ausgangssperre verhängt. Es ist die erste Stadt in Bayern mit einer solchen Maßnahme. Sie soll bis zum 2. April dauern, wie die Behörde mitteilte. Nach Angaben der Stadt informiert die Feuerwehr die Bürger mittels Durchsagen. Zusätzlich sollen vom Landratsamt Flugblätter verteilt werden.

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Bürgermeister Roland Grillmeier teilte mit, es handele sich um eine zusätzliche Vorsorgemaßnahme wegen der hohen Fallzahlen in der 6500-Einwohner-Stadt Mitterteich und im Landkreis Tirschenreuth, wo es laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 38 bestätigte Fälle gibt. "Denkt an Eure Gesundheit und die Eurer Mitmenschen und nehmt die Bitte und Aufforderung ernst."

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Ausgangssperre auf Bundesebene denkbar

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums in München erklärte auf Anfrage, die Ausgangssperre sei in Abstimmung mit den Ministerien für Gesundheit und Inneres verhängt worden. Demnach sollen die Betroffenen das Haus oder die Wohnung unter anderem nur für unaufschiebbare Arztbesuche, zum Arbeiten oder zum Einkaufen verlassen. Ziel der Maßnahme sei es, die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu verringern und die Fortsetzung von Infektionsketten zu unterbrechen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben Bund und Länder umfangreiche Maßnahmen vereinbart. Eine weitgehende Ausgangssperre wie in anderen Staaten sieht das Paket derzeit nicht vor. Sie wäre aber denkbar, falls die bisher beschlossenen Schritte sich als nicht ausreichend erweisen, um einen raschen Anstieg der Infektionen zu verhindern.

RND/dpa

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