Spahn vorsichtig positiv: Corona-Zahlen mit „Anzeichen für Veränderung“

  • Die Dynamik des Infektionsgeschehens habe sich „deutlich reduziert“.
  • Für Gesundheitsminister Jens Spahn eine ermutigende Entwicklung.
  • Der CDU-Politiker unterstützt den Vorschlag von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, die Weihnachtsferien wegen der Corona-Pandemie früher zu starten.
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Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht Anzeichen für eine positive Veränderung der Corona-Infektionslage in Deutschland. Die Dynamik des Infektionsgeschehens habe sich in den vergangenen Tagen „deutlich reduziert“, sagte Spahn am Mittwoch in der Sendung „Frühstart“ der Fernsehsender RTL und ntv. „Es steigt noch, aber es steigt weniger stark. Das ist erstmal ermutigend, aber es reicht noch nicht.“ Noch sei es zu früh, von einer „Trendwende“ zu sprechen.

Nach jüngsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch wurden innerhalb von 24 Stunden bundesweit 18.487 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das sind 3155 Fälle mehr als am Dienstag. Im Vergleich zum Mittwoch vergangener Woche (17.214) ist der Wert etwas höher. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 705.687 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Todesfälle stieg um 261 auf insgesamt 11.767.

Positiv äußerte sich Spahn zu einem Vorschlag von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), die Weihnachtsferien wegen der Corona-Pandemie früher zu starten. „Das ist sicherlich ein Teil der Debatte“, sagte der Minister. Für Eltern, Kinder und Lehrer sei Planbarkeit wichtig. „Das wäre mit so einer Maßnahme gegeben.“ Für größere Weihnachtsfeiern sieht Spahn hingegen keinen Spielraum.

RND/dpa

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